Zum Jahresende 2025 hat Tesla einen filmisch inszenierten Rückblick veröffentlicht, der zentrale Entwicklungen der vergangenen zwölf Monate zusammenfasst und zugleich den Blick nach vorne richtet. Das Video, über den offiziellen Unternehmensaccount auf X verbreitet, verbindet Produktneuheiten, Fortschritte bei Software und Robotik sowie Ausbaupläne in den Bereichen Energie und autonomes Fahren zu einer durchgehenden Erzählung.
Gleich zu Beginn ordnet Elon Musk die gezeigten Inhalte ein. Er spricht von dem Anspruch, einen Zustand des Überflusses zu schaffen, der technologisch ermöglicht wird und langfristig Bestand haben soll. Diese Leitidee bildet den Rahmen für die anschließenden Stationen des Jahres. Dazu zählt die Einführung von FSD v14, einer weiterentwickelten Version der Assistenzsoftware, die laut Unternehmen neue Schritte in Richtung automatisiertes Fahren erlaubt. Ergänzt wird dieser Teil durch mehrere öffentliche Auftritte des humanoiden Roboters Optimus, der in unterschiedlichen Szenarien Fähigkeiten demonstrierte, die Tesla als relevant für künftige Anwendungen einstuft.
Neben Software und Robotik rücken auch sichtbare Projekte in den Fokus. Die Eröffnung des Tesla Diner in Hollywood wird ebenso gezeigt wie eine Premiere im Logistikbereich: Erstmals sei ein Auto vollständig autonom an einen Kunden ausgeliefert worden. Darüber hinaus hebt das Video den Start des Robotaxi-Netzwerks in Austin und im Raum San Francisco hervor. Beide Regionen dienen als Testfelder für einen Dienst, der perspektivisch ohne menschlichen Fahrer auskommen soll und damit ein neues Geschäftsmodell eröffnet.
Einen breiten Raum nehmen klassische Modellthemen ein. Nach Angaben des Konzerns blieb das Model Y auch 2025 das weltweit meistverkaufte Auto. Gleichzeitig verweist Tesla darauf, dass Varianten von Model 3 und Model Y preislich zugänglicher geworden seien. Parallel dazu kamen überarbeitete Ausführungen von Model S und Model X auf den Markt. Hinzu gesellten sich mehrere neue Ableger der kompakten Baureihe, darunter eine Performance-Version sowie ein Model Y L mit verlängertem Radstand und sechs Sitzen, das vor allem auf bestimmte Märkte zugeschnitten ist.
Auch jenseits des Kerngeschäfts mit Autos listet der Rückblick konkrete Kennzahlen auf. Das Unternehmen stellte im Laufe des Jahres den sogenannten Megablock vor, ein neues Großspeichersystem für stationäre Anwendungen. Zudem wuchs das Supercharger-Netzwerk laut Tesla um 18 Prozent. Mehr als eine Million Powerwalls wurden installiert, was den Stellenwert des Energiesektors innerhalb des Konzerns unterstreicht. Beim Cybertruck verweist Tesla auf sicherheitsrelevante Auszeichnungen: Das Modell erhielt sowohl eine Bestwertung der US-Verkehrssicherheitsbehörde als auch ein Top-Rating des IIHS.
Besondere Aufmerksamkeit gilt einem kurzen, aber prägnanten Hinweis zur Zukunft autonomer Mobilität. In dem Video bestätigt Tesla, dass die Produktion des Cybercab angelaufen ist. Diese Aussage ist insofern relevant, als Musk auf der Hauptversammlung der Aktionäre für 2025 erklärt hatte, der ernsthafte Produktionsstart sei für etwa April 2026 vorgesehen. Der nun gezeigte Fortschritt deutet darauf hin, dass eine Hochskalierung in der ersten Hälfte des kommenden Jahres möglich erscheint.
Mit Blick auf die geplanten Stückzahlen formuliert der Unternehmenschef ambitionierte Erwartungen. Das Cybercab solle das Auto mit dem höchsten Produktionsvolumen in der Geschichte des Konzerns werden, mit einem Zielwert von rund zwei Millionen Einheiten pro Jahr. Musk hatte dazu bereits zuvor erklärt: „Wenn man das Design der Cybercab-Linie gesehen hat, wirkt sie nicht wie eine klassische Autofabrik. Sie erinnert eher an eine extrem schnelle Elektronikfertigung.“ Die Geschwindigkeit sei so hoch, dass Menschen kaum in die Nähe der laufenden Linie kommen könnten.
Quelle: X – Tesla 2025 Recap







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