Svolt Energy will Batterieproduktion bis 2025 fast auf 600 GWh verdoppeln

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Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 2 min

Der chinesische Batteriehersteller Svolt Energy plant, bis 2025 eine maximale Produktionskapazität von 600 GWh zu erreichen und stellt sich damit in eine Reihe mit mehreren anderen Batterieunternehmen, die immer ambitioniertere Expansionspläne in Sachen Zellproduktion ankündigten. Svolt zeigt sich besonders ehrgeizig: Die 600 GWh sind fast das Doppelte des vorherigen Ziels von Svolt von 320 GWh. Und übertreffen jene 520 GWh, die CATL, derzeit Chinas größter Zellhersteller, bis 2025 erwartet.

Yang Hongxin, Vorsitzender und CEO von Svolt, sagte, dass die weltweite Gesamtnachfrage nach Lithiumbatterien für die Elektrifizierung und Energiespeicherung im Transport bis 2025 voraussichtlich 1,8 TWh überschreiten wird und dass das Unternehmen 25 Prozent des weltweiten Marktanteils erobern will.

Die 600 GWh plant Svolt allerdings nicht exklusiv für die Elektromobilität und auch nicht unbedingt als Produktionsziel. Svolt geht von einer Auslastung seiner maximalen Gesamtkapazität von 75 Prozent und somit 450 GWh aus. Davon sollen 340 GWh in den Pkw-Bereich geliefert werden und der Rest in andere Anwendungen gehen wie etwa stationäre Energiespeicher und Nutzfahrzeuge. Yang zufolge habe Svolt für das Jahr 2025 bereits Vorbestellungen in Höhe von 400 GWh erhalten.

Svolt wurde 2018 vom chinesischen Autohersteller Great Wall Motor abgespalten und anschubfinanziert. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Forschung und Entwicklung von kobaltfreien und Solid-State-Batterien und hat F&E-Zentren in Japan, Südkorea, den Vereinigten Staaten, Indien, Wuxi, Baoding und Shanghai eingerichtet.

Das Unternehmen verfügt derzeit über acht Produktionsstätten mit einer Kapazität von 297 GWh im Bau, darunter 30 GWh Kapazität, die in Europa gebaut werden: Im Saarland.

Quelle: CNEVPost – Svolt Energy nearly doubles its battery capacity target to 600 GWh by 2025

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Michael Neißendorfer

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Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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