SVOLT: 200 GWh globale Produktionskapazität bis 2025 geplant

SVOLT: 200 GWh globale Produktionskapazität bis 2025 geplant
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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

SVOLT, ein globales Hightech-Unternehmen aus China, kündigt Ende vergangener Woche den Ausbau der eigenen Produktionskapazitäten in China an. 200 GWh globale Produktionskapazität bis 2025 sollen zur Verfügung stehen. Unter anderem aus den zwei neuen Batteriezellenfabriken in Suining in der Provinz Sichuan im Westen Chinas sowie in Huzhou in der Provinz Zhejiang. Jede der Batteriefabriken hat eine geplante jährliche Produktionskapazität von 20 GWh.

Das Werk in Huzhou wird zu 100 Prozent im Besitz von SVOLT sein. Der Bau der Anlage soll im Oktober 2021 beginnen und wird in zwei Phasen erfolgen. Während der Bau der ersten Phase im Oktober diesen Jahres beginnt, wird die zweite Bauphase im März 2022 starten. Beide Industrialisierungsphasen werden sechs Produktionslinien umfassen. Der Produktionsstart für die erste Phase ist für Oktober 2022 geplant.

„SVOLT hat seine erste Zellfabrik in Jintan, Changzhou, drei Stunden von Shanghai entfernt, im November 2019 eröffnet. Heute hat das Werk in Jintan bereits eine Produktionskapazität von 12 GWh. Ich freue mich zu sehen, wie erfolgreich sich SVOLT von einem florierenden Hightech-Unternehmen zu einem der wichtigen Global Player der Branche entwickelt.“ – Kai-Uwe Wollenhaupt, President SVOLT Europe & Vice President SVOLT Energy Technology

Mittlerweile ist es so, dass SVOLT seine angestrebte globale Produktionskapazität von ursprünglich 100 GWh auf 200 GWh installierte Kapazität bis 2025 verdoppelt hat. Möglich wird dies durch folgende Produktionskapazitäten aus China: 20 GWh in Suining, 18 GWh in Jintan, 40 GWh in den Provinzen Hunan und Hubei, und 20 GWh in Huzhou geplant. 90 GWh befinden sich derzeit noch in der Evaluierungsphase. Die dafür notwendigen Mittel hat man sich unter anderem durch eine A-Finanzierungsrunde in Höhe von rund 450 Millionen Euro gesichert. Angeführt wurde die Runde von BOCGI (Bank of China Group Insurance) und SDIC (State Development & Investment Corporation).

Zu den Investoren gehören Beijing Financial Street Capital Center, Changzhou Venture Capital Group Co., LTD, ZJU Jiuzhi Investment Management Co., Ltd, IDG, Cathay Capital Private Equity, HT Capital, Virtue Capital und Great Wall Holdings Limited. Die Finanzierungsrunde wird für die Forschung und Entwicklung neuer Technologien und die Kapazitätserweiterung der Produktion verwendet. Vonseiten SVOLT hat Hongxin Yang, SVOLT President und General Manager, das Ganze wie folgt kommentiert: „SVOLT hat die Investitionen in Produkt-R&D und den Bau neuer Produktionslinien energisch vorangetrieben. Die Unterzeichnung der Vereinbarung mit der South Taihu New Area ist ein wichtiger Schritt für die Kapazitätserweiterung von SVOLT und die Umsetzung des strategischen Ziels.“

Zum Hintergrund: Der chinesische Batteriehersteller SVOLT Energy hat Mitte Mai 2020 den Start seiner kobaltfreien Batterielinie bekannt gegeben. Die Batterietechnologie soll eine Reichweite von mehr als 800 Kilometer und bis zu 880 Kilometer pro Batterieladung ermöglichen, bei einer Lebensdauer von mehr als 15 Jahren bzw. 1,2 Millionen Kilometer. Mitte Januar 2021 die offizielle Mitteilung, dass die SVOLT kobaltfreien Batteriezellen ab sofort weltweit bestellt werden können.

Quelle: SVOLT – Per Mail

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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