Der japanische Autobauer Subaru plant laut einem Bericht des britischen Magazins Auto Express ein Elektroauto im Stil des Impreza, der erstmal in den 1990er Jahren auf den Markt kam. Damit wolle man „alte Leidenschaften wieder entfachen“ und die sportliche Dynamik der früheren Limousinen und Rally-Fahrzeuge in einem neuen Elektroauto aufgreifen. Einen kleinen Ausblick gab der Hersteller bereits auf der Japan Mobility Show Ende 2025, siehe Titelbild.
Liebhaber der Performance-Modelle, für die Subaru in den späten 1990er und den frühen 2000er Jahren bekannt war, wünschen sich schon lange ein Comeback. Laut David Dello Stritto, dem Subaru General Manager für Europa, handelt es sich bei den eingefleischten Fans nicht um die größte Käufergruppe in Europa, jedoch sei sie „sehr lautstark“ und treibe die Marke immer wieder an.
„Elektroautos sind auf dem Vormarsch und machen Dinge, von denen wir bisher nur geträumt haben, wieder möglich. Wir erleben also fast eine Wiedergeburt dieser Art von blauem Auto mit gelber Lackierung. Es wird wieder möglich“, erklärte der Manager gegenüber Auto Express.
„Es geht um ein Produkt, das alte Leidenschaft wieder entfacht“, äußerte ein Insider gegenüber dem britischen Magazin. Derzeit sei es noch zu früh, über Details zu dem möglichen Elektromodell zu sprechen. Die Schwierigkeit dabei sei, mit einem Elektroauto zu überzeugen, da ein Großteil der Begeisterung für den Impreza auf seinem Sound beruhe. „Wenn man sich nicht zu sehr auf die Reichweite konzentriert, kann man eine gute Leistung erzielen, aber der Spaßfaktor ist schwieriger zu erreichen“, ergänzte er.
Die neuen Elektroautos der Marke entwickelt größtenteils die japanische Schwestermarke Toyota. Dazu gehören auch die drei Elektromodelle, die Subaru ab dem Frühjahr auf den europäischen Markt bringen will: den überarbeiteten SUV Solterra, den brandneuen Kompakt-SUV Uncharted und das Flaggschiff E-Outback. Auto Express mutmaßt jedoch, dass der neue Stromer als Hommage an die Performance-Modelle in Eigenleistung entwickelt werden könnte.
Subaru gehört in Europa zu den Nischenmarken, mit Deutschland als dem größten Markt. Insider des Autobauers merkten gegenüber Auto Express an, dass der Hersteller „in Sachen Fahrzeuge und Technologie hinterherhinkt“, was den Übergang zur Elektromobilität erschwere. Zudem müsse man neue Kundengruppen ansprechen, da die Käufer der Verbrennermodelle Outback, Forester und Crosstrek tendenziell nicht auf Elektroautos umsteigen wollen.
Der japanische Autobauer hat daher angekündigt, seine Benzinmodelle so lange anzubieten, wie sie von den Kunden nachgefragt werden. In den USA, wo derzeit Benziner dominieren, verkaufte Subaru im vergangenen Jahr rund 600.000 Autos. In Europa hingegen will die Marke mit der Elektro-Offensive einen Neustart wagen.
Quelle: Auto Express – New Subaru EV with Impreza spirit: brand’s electric car plan explained






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