Spofec interpretiert den Rolls-Royce Spectre auf eigene Weise

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Spofec

Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 3 min

Spofec hat den Rolls-Royce Black Badge Spectre überarbeitet und dabei vor allem die äußere Gestaltung und das Fahrwerk modifiziert. Das elektrisch angetriebene Coupé, das auf der Technologie des BMW i7 basiert, bleibt technisch unverändert, erhält jedoch neue Akzente, die seine Linienführung und Präsenz auf der Straße betonen. Spofec gehört zur deutschen Novitec Group, die sich auf die Individualisierung von Luxusautos spezialisiert hat.

Der Spectre ist das erste vollelektrische Modell von Rolls-Royce und markiert einen Wendepunkt für die Marke. Mit 485 Kilowatt Leistung und 1075 Newtonmetern Drehmoment zählt er zu den stärksten Autos, die das Unternehmen je produziert hat. Spofec greift diesen Charakter auf, ohne die Technik anzutasten. Stattdessen konzentriert sich der Veredler auf optische Anpassungen aus Sicht-Carbon und auf Details, die das Erscheinungsbild und die Aerodynamik präzisieren.

Spofec Rolls-Royce Black Badge Spectre
Spofec

Im Mittelpunkt steht ein Karosseriepaket, das speziell für den Spectre entwickelt wurde. Die neuen Frontbauteile integrieren LED-Positionsleuchten und einen Spoiler, der den Auftrieb an der Vorderachse verringert. Damit erhält die Frontpartie nicht nur eine klarere Struktur, sondern auch eine funktionale Verbesserung. Am Heck sorgen Diffusorfinnen und eine Spoilerlippe aus Carbon für ein stimmiges Gesamtbild. Beide Elemente tragen zur aerodynamischen Stabilität bei und setzen dezente, aber erkennbare Kontraste zum Serienmodell.

Die Seitenansicht bleibt weitgehend unverändert, wirkt jedoch durch überarbeitete Schwellerverkleidungen gestreckter. Diese Maßnahme verändert die Proportionen des Coupés optisch und fügt sich unauffällig in das bestehende Design ein. Die verwendeten Materialien und Oberflächen sind präzise verarbeitet, was dem Anspruch von Rolls-Royce entspricht.

Spofec Rolls-Royce Black Badge Spectre
Spofec

Auffälligster Bestandteil der Überarbeitung sind die SP4-Leichtmetallräder, die in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Hersteller Vossen entstanden sind. Sie messen 24 Zoll im Durchmesser und füllen die Radhäuser vollständig aus. Ihr Design besteht aus 17 Speichenpaaren, die unterschiedlich stark ausgeführt sind. Hergestellt werden die Felgen aus geschmiedetem Aluminium, das anschließend mit CNC-Technik bearbeitet wird. Kunden können zwischen 48 Farbvarianten und verschiedenen Oberflächen wählen.

Ergänzt wird das optische Paket von Spofec durch ein angepasstes Fahrwerk. Eine Tieferlegung um 35 Millimeter verändert die Straßenlage des Spectre spürbar, ohne den typischen Fahrkomfort der Marke zu beeinträchtigen. Die Maßnahme führt zu einem etwas direkteren Fahrverhalten, das den Charakter des Autos präziser abbildet, ohne sportlich wirken zu wollen.

Spofec Rolls-Royce Black Badge Spectre
Spofec

Quelle: Spofec – Pressemitteilung per Mail

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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