Vollelektrischer ŠKODA Octavia als wichtige Stütze der Elektro-Offensive

Vollelektrischer ŠKODA Octavia als wichtige Stütze der Elektro-Offensive
Copyright ©

tomas devera photo / Shutterstock.com

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Skoda will unter seinem neuen Vorstandschef Klaus Zellmer auf zu neuen Elektroufern. Drei neue Modelle bis 2026, 700 Millionen Euro für Digitalisierung und weitere 5,6 Milliarden Invest für Elektromobilität stehen im Raum. Bei den erwähnten Modellen handelt es sich um den kompakten E-SUV El-Roq, den Nachfolger des Citigo iV sowie eine vollelektrische Variante des Skoda Octavia. Letztgenannter gelte als wichtige Stütze der Elektro-Offensive des Herstellers. 

Der VW Konzern trimmt somit eine weitere Konzerntochter auf E-Mobilität. Dabei sei geplant, dass man sich noch deutlicher als bisher von den Konzernschwestern VW und Seat/Cupra differenziert. Mit dieser Strategie in der Hinterhand wolle man neue Kunden für sich gewinnen. Aber auch Bestandskunden will man bei der Stange halten. In beiden Fällen erscheint die vollständige Elektrifizierung des Octavia als folgerichtig.

Denn hierbei handelt es sich um das meistverkaufte Modell der Marke. Alleine im ersten Halbjahr wurden 61.000 Octavia verkauft. 2024 soll dieser ein Update erfahren: optisch, inhaltlisch und technisch. In diesem Zusammenhang soll dann auch eine reine Elektro-Version des Octavia auf die Straße kommen.  Allerdings ein wenig später als die Verbrenner-Alternative. 2026 sei es für den Stromer auf Basis der SSP-Plattform des VW Konzerns so weit. Mit einem 80-kWh-Akku seien dann 600 Kilometer nach WLTP-Zyklus drin. Die Leistung des E-Autos werde bei gut 150 kW liegen, die Spitze bei 160 km/h, der Verbrauch unterhalb von 15 kWh pro 100 Kilometer, wie edison erfahren haben will. Die Ladeleistung wird mit 200 kW angegeben.

Eine Elektro-RS Variante des Octavia mit schwarzen Deko-Details, mindestens 220 kW und einer Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h sei ebenfalls in Planung. Dürfte aber noch ein wenig später kommen. Gleich ist den E-Varianten, dass diese auf Basis der reinen E-Plattform wesentlich mehr Platz bieten als die Verbrenner-Alternative. Was sich in einem Stauraum von bis zu 1.800 Liter niederschlagen soll. Vegane, nachhaltige Materialien bestimmen das Erscheinungsbild des Innenraums. Außen prägt das neue Erscheinungsbild von ŠKODA das Auftreten. Die Preise könnten zwischen knapp 35.000 und 45.000 Euro liegen.

Quelle: edison – Auch Skoda Octavia fährt künftig elektrisch

worthy pixel img
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Ähnliche Artikel

Diese 5 Ankündigungen hat Tesla 2025 nicht eingehalten

Diese 5 Ankündigungen hat Tesla 2025 nicht eingehalten

Sebastian Henßler  —  

Wieder nur leere Versprechen von Elon Musk: Statt Wachstum, E-Lkw und Robotaxis zeigt der Rückblick, wie weit Anspruch und Realität bei Tesla auseinanderliegen.

China: Batterie-Nachfrage dürfte 2026 deutlich sinken

China: Batterie-Nachfrage dürfte 2026 deutlich sinken

Tobias Stahl  —  

China erwartet für 2026 einen geringeren Absatz von Lithium-Ionen-Batterien. Grund sind Änderungen in der E-Auto-Steuerpolitik und schwächelnde Nachfrage.

VW: GTI wird zum 50. Jubiläum im ID. Polo rein elektrisch

VW: GTI wird zum 50. Jubiläum im ID. Polo rein elektrisch

Michael Neißendorfer  —  

Der ID. Polo GTI transferiert Volkswagens GTI-Philosophie erstmals in die elektrische Antriebsära – passend zum runden Jubiläum des Golf GTI aus 1976.

Chinas Rolle bei kritischen Rohstoffen wird zum Risiko

Chinas Rolle bei kritischen Rohstoffen wird zum Risiko

Sebastian Henßler  —  

60 kritische Rohstoffe, 80 Prozent der Elemente: Die neue US-Liste zeigt, wie stark moderne Technik von bekannten und kaum beachteten Metallen abhängt.

Natrium-Batterien stehen laut CATL kurz vor dem Durchbruch

Natrium-Batterien stehen laut CATL kurz vor dem Durchbruch

Daniel Krenzer  —  

Natrium-Batterien liefern zwar weniger Reichweite als Lithium-Batterien, haben aber auch einige Vorteile – unter anderem bei den Kosten.

Chile: SQM und Codelco besiegeln Lithium-Partnerschaft

Chile: SQM und Codelco besiegeln Lithium-Partnerschaft

Sebastian Henßler  —  

Chile ordnet seinen Lithiumsektor neu: SQM und der Staatskonzern Codelco bündeln ihre Aktivitäten im Salar de Atacama und schaffen dafür eine neue Gesellschaft.