SK Innovation: Batteriegeschäft stark auf Wachstumskurs

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Michael Neißendorfer
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Das Südkoreanische Energieunternehmen SK Innovation stellte mit seinem Batteriegeschäft 2020 erstmals einen neuen Jahresumsatzrekord von 1,61 Billionen Won auf, umgerechnet gut 1,2 Milliarden Euro. Der Umsatz aus dem Geschäft mit Stromspeichern habe sich im Vergleich zum Vorjahr (690 Milliarden Won) mehr als verdoppelt und erstmals die Marke von einer Billion koreanischer Won übertroffen. Und das, während die anderen wichtigen Geschäftsbereiche von SK Innovation aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie rückläufig waren, wie das Unternehmen mitteilt.

Das Batteriegeschäft von SK Innovation dürfte in diesem Jahr voraussichtlich weiter wachsen und die soeben aufgestellte Bestmarke erneut knacken. Denn noch im ersten Quartal dieses Jahres sollen die die Fabriken in Yancheng und Huizhou in China mit einer zusätzlichen Produktion von 20 GWh voll in Betrieb gehen. Die Gesamtkapazität erhöhe sich damit auf 40 GWh – viermal mehr als die Kapazität zum Jahresende 2019.

Der Batterieverkauf stieg im vergangenen Jahr aufgrund des stabilen Betriebs des ersten Werks in Ungarn und des chinesischen Werks in Changzhou, das 2020 mit der Massenproduktion begann, stark an. Vor allem die frühzeitige Stabilisierung der Fabriken in Übersee habe dazu beigetragen, den Batterieabsatz des Unternehmens zu steigern und die Rentabilität zu verbessern.

Und auch nach 2021 stehen die Zeichen weiter auf Wachstum: Das zweite Batteriewerk in Ungarn mit einer Kapazität von 9,8 GWh soll im ersten Quartal 2022 die Produktion aufnehmen, ein drittes Werk in Ungarn, welches soeben erst angekündigt wurde, soll Anfang 2024 starten. Auch in den USA, im Bundesstaat Georgia, sind zwei Werke mit einer Produktion von zusammen gut 20 GWh in Aufbau: Das erste US-Batteriewerk von SK Innovation mit einer Kapazität von 9,8 GWh soll Anfang 2022 mit der Produktion gewinnen, ein weiteres US-Werk mit einer Kapazität von 11,7 GWh folge Anfang 2023.

Das Batteriegeschäft verzeichnete wegen der Investitionen in die neuen Werke unter dem Strich im Jahr 2020 einen Verlust von 426,5 Milliarden Won (etwa 318 Millionen Euro), so SK Innovation weiter. Rekordumsätze sind in den kommenden Jahren aber weiterhin zu erwarten: Aus den 40 GWh, welche in 2021 geplant sind, sollen dank der neuen Werke bis 2023 bereits 85 GWh geworden sein, bis 2025 streben die Südkoreaner eine Produktionskapazität von 125 GWh an.

Quelle: SK Innovation – Pressemitteilung vom 29.01.2021

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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