Schenna e.motion 2026: E-Mobilität zwischen Tal und Pass

Schenna e.motion 2026: E-Mobilität zwischen Tal und Pass
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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

Im Frühsommer 2026 wird Schenna erneut zum Treffpunkt für ein Format, das Elektromobilität bewusst aus dem reinen Technikdiskurs herauslöst und in einen landschaftlichen wie kulturellen Kontext stellt. Nach unserer unerwartet erfolgreichen Teilnahme im Jahr 2025 richtet sich der Blick nun nach vorn: Vom 01. bis 03. Juni findet die nächste Ausgabe der Schenna e.motion statt. Die Veranstaltung bleibt ihrem Grundgedanken treu, nachhaltige Mobilität mit Naturerlebnis, Kulinarik und gemeinschaftlichem Fahren zu verbinden, setzt dabei aber erneut eigene Akzente.

Update vom 10.06.206 – Aktuelle Schenna e.motion-Erfahrungsberichte

Im Zentrum stehen wieder geführte Touren durch Südtirol, deren Charakter bewusst auf Vielfalt angelegt ist. Die Routen führen durch mediterran geprägte Landschaften mit Weinbergen und Zypressen ebenso wie in hochalpine Regionen mit schroffen Felsformationen und weiten Panoramablicken. Gerade dieser Wechsel zwischen unterschiedlichen Höhenlagen und Klimazonen prägt das Fahrerlebnis und macht deutlich, wie kontrastreich die Region auf engem Raum ist. Die Streckenführung ist dabei nicht auf sportliche Höchstleistungen ausgelegt, sondern auf ein gleichmäßiges, entspanntes Vorankommen, das Raum für Eindrücke lässt.

Ergänzt werden die Ausfahrten durch verschiedene Prüfungen, die entlang der Etappen eingeplant sind. Dazu zählen klassische Zeitfahr-Elemente ebenso wie spielerische Aufgaben, bei denen Geschick, Aufmerksamkeit und Teamarbeit gefragt sind. Einige Formate orientieren sich an den Erfahrungen des Vorjahres, andere wurden neu konzipiert. Der Wettbewerbsgedanke bleibt dabei bewusst zurückhaltend, im Vordergrund steht das gemeinsame Erleben und der Austausch unter den Teilnehmenden.

Kulinarik und E-Mobilität kann durchaus Hand in Hand funktionieren

Einen festen Platz im Ablauf nimmt erneut die kulinarische Dimension ein. Südtirol wird nicht nur als Landschaft, sondern auch als Genussregion erfahrbar gemacht. Geplant ist unter anderem ein Besuch im Sektbunker der Kellerei St. Pauls, wo der Praclarus-Sekt unter konstanten Bedingungen reift. Die Besichtigung wird mit einer Verkostung regionaler Spezialitäten kombiniert und fügt sich damit in das Gesamtkonzept ein, Mobilität, Handwerk und regionale Identität miteinander zu verknüpfen.

Der offizielle Auftakt der Veranstaltung findet in der Orchideenwelt statt, die als Eröffnungsort eine besondere Atmosphäre bietet. Zwischen exotischen Pflanzen, bunten Orchideen, frei fliegenden Schmetterlingen und Papageien ist der Start in die E-Auto-Rallye der besonderen Art geplant. Als einer der emotionalen Höhepunkte gilt die Fahrt über das Stilfserjoch. Die legendäre Passstraße, die 2025 ihr 200-jähriges Bestehen feierte, zählt zu den bekanntesten Hochgebirgsrouten Europas. Da die Veranstaltung in diesem Jahr eine Woche später stattfindet als 2025, ist davon auszugehen, dass die Wintersperre bis dahin aufgehoben ist. Damit wird die Befahrung dieser Strecke mit ihren zahlreichen Kehren und markanten Ausblicken fest eingeplant.

Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Abend in einem Hofschank oberhalb von Schenna. Die Lage erlaubt einen weiten Blick über das Tal, während die Küche regionale Produkte in den Mittelpunkt stellt. Nach mehreren Tagen auf der Straße soll hier ein ruhiger Ausklang erfolgen, der das Erlebte zusammenführt, ohne es abschließend zu bewerten.

Quelle: Schenna e.motion – Pressemitteilung per Mail

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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