Wartezeiten auf den Taycan werden bei Porsche mit dem Panamera PHEV überbrückt

Wartezeiten auf den Taycan werden bei Porsche mit dem Panamera PHEV überbrückt
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Porsche AG

Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 3 min

Der Taycan trifft auf erhebliche Nachfrage. Die offizielle Präsentation im September, als auch das finale Design steht noch aus und dennoch gibt es weltweit bereits mehr als 20.000 Kaufinteressenten.  Doch keine Sorge hinsichtlich Wartezeiten, auch hier hat man sich schon entsprechende Gedanken gemacht.

Zu einem hat man die die Produktion des Porsche Taycan auf 40.000 Fahrzeuge pro Jahr verdoppelt, zum anderem gab Oliver Blume, CEO Porsche zu verstehen, dass man die Wartezeit auf den Porsche Taycan durchaus auch mit einem Leihstellung eines Panamera Plug-in-Hybrid überbrücken können. Bevor man sich allerdings solche Gedanken mache, werde man zunächst einmal den Produktionsstart abwarten, ehe man über konkrete Lieferzeiten spreche.

„Wir sind überwältigt von der Nachfrage nach diesem Fahrzeug, das die Kunden bislang noch nicht einmal gesehen haben. Das zeigt den großen Vertrauensvorschuss, den uns die Kunden entgegen bringen. In Norwegen gibt es bereits 3.000 Vorbestellungen für den Taycan.“ – Oliver Blume, CEO Porsche

Ein Porsche für jeden Geschmack

Blume zeigt sich im auf der Porsche Webseite veröffentlichten Interview zumindest zuversichtlich, dass auch Porsche Hardcore-Fans in einem rein elektrisch angetriebenen Porsche all das vorfinden werden, was sie von Porsche erwarten: „eine extrem sportliche Fahrdynamik, überragende Performance-Werte und, nicht zuletzt, sehr viel Emotionalität.“

Zustimmen können wir ihm bei seiner Aussage „Je attraktiver die Produkte sind, desto schneller wird die Elektromobilität an Akzeptanz gewinnen.“ Porsche hat daher für sich entschieden auch weiterhin jedem Kunden das zu bieten, was er sich von der Marke wünscht: weiter optimierte Benziner, fortschrittliche Plug-in-Hybride und die reine Elektromobilität stehen hierbei zur Auswahl.

Hinsichtlich der fortschrittlichen PHEV gibt Blume zu verstehen, dass man hier auf die nächste Batterie-Generation setzt, welche 2020 erwartet wird. Mit dieser erhöhe man die Amperestunden der Zellen von 37 auf 47. Dies führt zu größere Reichweiten, die Porsche dann sukzessive in die eigenen Produkte einfließen lässt.

Porsche sieht eigene Zukunft elektrisch

Man gehe derzeit davon aus, dass bereits bis 2025 mehr als 75 Prozent aller verkauften Porsche reine Elektroautos sein könnten. Könnte zu dem Gedankengang passen, dass bis 2025 die Hälfte des Umsatzes über den Verkauf elektrifizierter Fahrzeuge erwirtschaftet werden soll.

Hierfür nimmt das Unternehmen massive Einsparungen in Kauf, forciert aber derzeit die Einführung des Porsche Taycan. 2020 soll mit dem Cross Turismo ein Fahrzeug folgen, welches als Mischung aus Kombi, Coupé und Geländewagen daherkommt.

Ab 2022 sollen dann neben dem E-Porsche Macan ein vollelektrifizierter Audi EQ6 auf Basis der PPE-Plattform folgen. Bereits Anfang Juli vergangenen Jahres hatte das Unternehmen entschieden, die nächste Generation des Macan am Standort Leipzig zu fertigen.

Quelle: Porsche AG – Pressemitteilung vom 08. März 2019

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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