Millionen-Invest: Opel-Werk Rüsselsheim für PSA Groupe von entscheidender Bedeutung

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DS Automobiles

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

Schon länger steht fest, dass der Opel Astra zurück nach Rüsselsheim kommt. Und das unter anderem in einer elektrifizierten Variante. Wie im PACE!-Plan versprochen wird die Groupe PSA in das hessische Werk investieren. Insgesamt sollen in Rüsselsheim, dann ab Ende 2021 drei Modelle vom Band laufen. So folgt neben bereits laufenden Opel Insignia, der für kommendes Jahr angekündigten Opel Astra, als auch ein neues Modell der Premium-Marke DS Automobiles, welches dort ab nächstem Sommer gefertigt werden soll.

Die Investitionen erlauben den Wandel des Werks Rüsselsheim zu einem nachhaltigen Standort der Fahrzeugfertigung inklusive elektrifizierter Modelle – dank der Lokalisierung der EMP2-Plattform des Konzerns. Die EMP2-Plattform bilde die Basis für die nächste Generation von Plug-in-Hybriden für SUV, CUV, Mid-Range- und High-End-Fahrzeuge. Hierdurch wird es möglich, dass mit dem Astra – dem Bestseller der Kompaktklasse – auch eine elektrifizierte Variante in Rüsselsheim gefertigt werden kann.

Nun könnten wir ein wenig rätseln, um welches DS Modell es sich handelt. Dabei liegt es eigentlich auf der Hand. DS Automobiles ist eine Marke der Groupe PSA, welche sich bis 2025 rein auf den Vertrieb elektrifizierter Fahrzeuge (PHEV und EV) ausrichten wird. Nach dem DS 7 CROSSBACK und dem DS 3 CROSSBACK erweitert die Marke ihr Angebot um eine neue große, stilvolle Limousine, den DS 9. Die Limousine baut auf der neuesten Version der EMP2-Plattform (Efficient Modular Platform 2) und würde sich daher wunderbar für die Fertigung in Rüsselsheim qualifizieren.

„Diese strategische Entscheidung der Groupe PSA ist ein großer Vertrauensbeweis für unser Stammwerk und unsere hochqualifizierten Mitarbeiter. Die Investition wird die Fahrzeugfertigung des Standorts Rüsselsheim mit einer erweiterten Produktpalette langfristig stärken. Ich freue mich sehr über diese großartige Nachricht für unsere Rüsselsheimer Mitarbeiter, die diese Ansiedlung eines dritten Modells verdienen.“- Michael Lohscheller, Groupe PSA-Vorstandsmitglied und Opel-Chef

Geschäftsleitung und Sozialpartner werden nun Gespräche über den Plan führen, das Werk Rüsselsheim zu einer Fertigungsstätte für ein erweitertes Portfolio elektrifizierter Fahrzeuge zu entwickeln. Dies beinhaltet die Absicht, die rückläufige Fertigung des M1X-Getriebes im Laufe des Jahres 2021 auslaufen zu lassen. Hierzu ist anzumerken, dass das Getriebe derzeit noch im aktuellen Astra verbaut wird.

„Das Werk in Rüsselsheim hat die Fähigkeit unter Beweis gestellt, seine Wettbewerbsfähigkeit mit einem Fokus auf Performance und Qualität zu verbessern. Es ist ein klarer Eckpfeiler des weltweiten Fahrzeug-Fertigungsverbundes der Groupe PSA. Ich vertraue darauf, dass das Management in Rüsselsheim auch die künftigen Herausforderungen, vor denen die Automobilbranche steht, bewältigen wird.“ – Yann Vincent, Executive Vice President Manufacturing & Supply Chain der Groupe PSA

Quelle: PSA Groupe – Pressemitteilung vom 02. Juni 2020

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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