Mit einem kurzen, bewusst vage gehaltenen Ausblick hat DS Automobiles erstmals Hinweise auf ein neues Modell gegeben, das innerhalb der französischen Marke eine zentrale Rolle übernehmen soll. Der künftige Nº7, ein mittelgroßes SUV, wird Anfang Februar offiziell vorgestellt und markiert die zweite Generation des bislang meistverkauften DS 7. Die Umbenennung folgt der neuen Nomenklatur der Marke, die bereits mit dem größeren Nº8 eingeführt wurde und künftig für eine klarere Positionierung im Premiumsegment sorgen soll.
Inhaltlich rückt der Nº7 näher an den Nº8 heran, als es sein Vorgänger war. Beide Autos basieren auf der STLA-Medium-Plattform des DS-Mutterkonzerns Stellantis und teilen sich wesentliche technische Grundlagen. Dennoch bleibt eine klare Differenzierung bestehen. Während der Nº8 stärker in Richtung Crossover mit coupéhafter Linie tendiert, ist der Nº7 klassisch als SUV ausgelegt. Er fällt etwas kürzer aus, baut höher und richtet sich damit an Kund:innen, die Wert auf Übersicht und Alltagstauglichkeit legen.
Einen ersten Eindruck vom Design vermittelte ein kurzes Video, das Markenchef Xavier Peugeot über LinkedIn veröffentlichte. Zu sehen ist ein Auto mit vergleichsweise flacher Dachlinie, deren Bogen sanft in einen Dachspoiler übergeht. Trotz der SUV-typischen Proportionen deutet diese Silhouette auf einen Fokus auf Aerodynamik hin. Gleichzeitig wird jedoch darauf hingewiesen, dass die gezeigten Bilder mithilfe Künstlicher Intelligenz erzeugt wurden. Abweichungen zum späteren Serienmodell sind daher möglich, zumal Tarnfolie und begrenzte Bildqualität Details nur eingeschränkt erkennen lassen.
Gestalterisch orientiert sich der Nº7 am neuen Designansatz der Marke. Schmale Scheinwerfer mit acht Lichtpunkten, vertikal angeordnete Tagfahrlichter und ein beleuchteter Kühlergrill mit neu interpretiertem Markenlogo prägen die Front. Am Heck sorgen ausgeprägte Schultern für einen kräftigen Auftritt, während die hinteren Türgriffe unauffällig in der C-Säule verschwinden. Insgesamt soll so eine Verbindung aus Eleganz und Dynamik entstehen, ohne den praktischen Anspruch eines SUV zu vernachlässigen.
Breites Antriebsportfolio auf bekannter Technikbasis
Technisch ist davon auszugehen, dass der Nº7 ein breites Antriebsangebot erhält. Da er eng mit Modellen wie dem Citroën C5 Aircross, dem Jeep Compass, dem Opel Grandland sowie dem Peugeot 3008 und 5008 verwandt ist, gelten Mild-Hybrid-, Plug-in-Hybrid– und vollelektrische Varianten als gesetzt. Besonders die elektrische Palette dürfte sich stark am größeren Bruder orientieren. Dieser wird mit zwei Versionen mit Frontantrieb sowie einer Allrad-Ausführung angeboten.
Beim rein elektrischen Einstieg arbeitet ein Motor mit 169 kW Leistung zusammen mit einer Batterie von 74 kWh. Darüber rangiert eine Long-Range-Variante mit 178 kW und einem 97-kWh-Akku. Die leistungsstärkste Version kombiniert zwei Motoren zu einem Allradantrieb mit 257 kW Systemleistung. Geladen wird mit bis zu 160 kW Gleichstrom, womit der Bereich von 20 auf 80 Prozent in rund 27 Minuten erreicht werden soll. Aufgrund der weniger strömungsgünstigen Karosserie im Vergleich zum Nº8 fallen die Reichweiten voraussichtlich geringer aus. Erwartet werden etwa 500 Kilometer nach WLTP für die Basisversion mit Frontantrieb, rund 700 Kilometer für die Long-Range-Ausführung sowie etwa 600 Kilometer für den Allradantrieb.
Quelle: forococheselectricos.com – Este SUV francés quiere competir con las marcas premium alemanas. Así lo logrará








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