Lucid: Eine Plattform, drei neue Modelle

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Lucid (Symbolbild)

Maria Glaser
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Lucid plant drei neue Elektroautos, die preislich das Herzstück des US-Marktes anvisieren sollen. Mit Einstiegspreisen im Bereich um 50.000 US-Dollar, also umgerechnet rund 43.000 Euro, sollen die Modelle der Mittelklasse verkauft werden. Die Informationen wurden von dem CFO des US-Herstellers, Taoufiq Boussaid, bestätigt, der sich auf der UBS Global Industrials and Transportation Conference Anfang Dezember dazu äußerte.

Derzeit fährt der Hersteller für Luxus-Elektroautos die Produktion seines Elektro-SUV Gravity hoch, denn als einer der wenigen US-Hersteller leidet das Unternehmen verhältnismäßig wenig an dem Wegfall der Steuergutschrift in den USA in diesem Jahr. Dem CFO von Lucid zufolge verzeichnet das Unternehmen im Gegenteil sogar eine konstante und sehr erfreuliche Verbesserung in Bezug auf den Marktanteil. Das dürfte auch daran liegen, dass Tesla unter dem öffentlichen Auftreten seines CEO Elon Musk leidet und dadurch einer Studie zufolge deutlich Marktanteile an die Konkurrenz verloren hat.

Die Aussichten für Lucid scheinen also gut zu sein: „Das vierte Quartal könnte ein gutes Quartal für uns werden“, so Boussaid. So erwartet Lucid trotz der aktuellen Politik weiterhin ein Wachstum gegenüber dem Vorquartal, wobei der Gravity den größten Teil der Produktion und des Absatzes ausmacht, wohl bald auch in Europa. Darüber, welche anderen Faktoren Einfluss auf Lucid ausüben, hat der CEO Winterhoff kürzlich in einem Interview gesprochen.

Tesla-Konkurrenz mit Luxus-Profil

Nun plant Lucid mit drei neuen Modellen, die zwar auf identischen Elektroauto-Plattformen basieren sollen, jedoch drei verschiedene Dachformen erhalten werden, so Boussaid. Durch die Nutzung der gleichen Plattform können die Kosten gesenkt und die Produktion skaliert werden. Die Mehrfachnutzung einer Plattform für verschiedene Modelle gab es bei Lucid bisher nicht.

Bereits 2023 hatte der ehemalige CEO Peter Rawlinson erklärt, dass Lucid für seine Mittelklasse-Modelle einen Preis von rund 50.000 US-Dollar anstrebe. Damit stehen die Modelle in Konkurrenz zum Tesla Model 3 und dem Tesla Model Y, die derzeit in den USA umgerechnet ab 31.500 Euro bzw. 34.000 Euro bestellt werden können.

Das Luxus-Profil von Lucid soll jedoch weiterhin erhalten bleiben, auch bei den neuen Modellen mit einem neuen Preissegment. Boussaid zufolge werde es ein Premium-Produkt bleiben, denn das sei die DNA des Unternehmens. Daher bestehe die größte Herausforderung darin, ein Elektroauto zu einem niedrigeren Preis zu entwickeln, das zugleich in Bezug auf Haptik und Fahrgefühl den Modellen Lucid Air und Gravity entspricht, so der CFO.

Bekannt ist bisher, dass als erstes Elektroauto der Plattform ein mittelgroßer Crossover-SUV entwickelt werden soll. Danach ist eine robustere Version angedacht, die Electrek zufolge vom Gravity X Concept beeinflusst sein könnte. Bei dem dritten Modell werden nur Vermutungen diskutiert, die auf eine mittelgroße Limousine im Model-3-Format hindeuten.

Die mittelgroße Plattform soll ab 2026 oder 2027 produziert werden. Dazu wird Lucid sein Werk in Saudi-Arabien nutzen. Bis 2029 soll dann die volle Kapazität erreicht werden.

Quelle: Electrek – Lucid (LCID) aims for ‘the heart of the market’ with three new EVs priced around $50,000

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Maria Glaser

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Aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich kommend, verbindet Maria Glaser bei Elektroauto-News.net seit 2023 ihre Liebe zum Text mit fachlichen Inhalten. Seit ihrem Studium in Berlin und Wien arbeitet sie im Bereich Lektorat, Korrektorat und Content Writing, vor allem zu Mobilität.

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