Immobilieninvestor DKR stattet alle Standorte mit EnBW E-Ladesäulen aus

Immobilieninvestor DKR stattet alle Standorte mit EnBW E-Ladesäulen aus
Copyright:

shutterstock / Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 1393632992

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Das EnBW Hypernetz wächst und wächst und wächst. Zuletzt konnten wir vom eigenen Flagship-Ladepark der EnBW berichten, als auch der Tatsache, dass man die toom-Baumärkte mit entsprechender Ladeinfrastruktur ausstattet. Mitte November nun die Bekanntmachung, dass das Energieunternehmen alle rund 150 Standorte des börsennotierten Immobilieninvestors Deutsche Konsum REIT-AG (DKR) mit hochmoderner Schnellladeinfrastruktur für Elektroautos ausstatten wird. An den gut frequentierten Einkaufsstätten im Einzelhandel der DKR entstehen so in den nächsten zwei Jahren bis zu 500 öffentliche Ladepunkte, die die Attraktivität der Gewerbeimmobilien erhöhen und das flächendeckende EnBW HyperNetz weiter verstärken werden.

Mit regionalem Schwerpunkt in Osten Deutschlands betreibt die DKR im gesamten Bundesgebiet Immobilien, die oftmals im Speckgürtel von Großstädten gelegen sind. Mit Ankermietern wie Obi, Rewe oder auch Netto finden sich dort stark frequentierte Einkaufsmöglichkeiten. Wer hier einkauft, soll sein Elektrofahrzeug künftig an sogenannten High Power Chargern (HPC) der EnBW laden können. In fünf Minuten sei es je nach Fahrzeug möglich Energie für bis zu 100 km zu laden. Nach einem halbstündigen Einkauf sind so selbst leer gefahrene Autos wieder aufgeladen, so DKR in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Zu den bereits avisierten 150 Standorten sollen perspektivisch jedes Jahr weitere Standorte hinzukommen. Der Bau der ersten Ladestationen soll noch dieses Jahr beginnen.

Alexander Kroth, Investmentvorstand der DKR, gab folgendes zu verstehen: „Elektromobilität ist auf dem Vormarsch, so dass wir mit Ladesäulen für E-Autos die Attraktivität unserer Standorte nachhaltig steigern können. Dabei haben wir in der EnBW einen erfahrenen Infrastrukturpartner gefunden, der zugleich Marktführer für Schnellladen in Deutschland ist.“ Des Weiteren sei es so, dass sich die Immobilien in der Regel in beliebten Einkaufslagen abseits von Großstädten befinden. „Die Fahrt zur Ladestation wird auch bei uns gerne mit dem Einkauf verbunden. Das ist ein echter Mehrwert gerade für Kund*innen, die zuhause keine eigene Wallbox zum Laden ihres E-Autos haben“, so Kroth weiter.

„Wir nehmen in ganz Deutschland durchschnittlich jeden Tag einen neuen Standort in Betrieb. Neben eigenen Ladeparks setzen wir dabei auf die Zusammenarbeit mit attraktiven Partnern wie der Deutsche Konsum Reit“, erklärt Timo Sillober, Chief Sales & Operations Officer der EnBW: „Mit dieser Schlagzahl wird die EnBW noch im nächsten Jahr den 1.000. Standort errichten und dann mit einer Netzabdeckung von bis zu 3.000 Schnellladepunkten eine Größe erreichen, die mit großen Tankstellenbetreibern vergleichbar ist.“

Quelle: EnBW – Pressemitteilung vom 17. November 2020

worthy pixel img
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto laden

Studie: Bezahlen an der Ladesäule ist noch zu kompliziert

Studie: Bezahlen an der Ladesäule ist noch zu kompliziert

Daniel Krenzer  —  

Eine neue Studie zeigt: Nicht die Technik, sondern komplizierte Bezahlprozesse bremsen das öffentliche Laden von Elektroautos aus.

Brennerachse: E-Lkw laden jetzt mit bis zu 1000 kW

Brennerachse: E-Lkw laden jetzt mit bis zu 1000 kW

Sebastian Henßler  —  

An der Brennerautobahn entsteht neue Ladeinfrastruktur für E-Lkw. In Vahrn laden E-Trucks mit bis zu 1000 kW und nutzen dabei reguläre Fahrpausen effizient.

Deutschland wird Kernmarkt für Electras Schnelllade-Ausbau

Deutschland wird Kernmarkt für Electras Schnelllade-Ausbau

Sebastian Henßler  —  

Electra treibt den Ausbau seines Schnellladenetzes in Deutschland voran. Aus 15 Ladeparks sollen bis Ende 2026 mehr als 90 werden.

Elektroautos tankten 2025 bis zu 56 Prozent günstiger als Verbrenner

Elektroautos tankten 2025 bis zu 56 Prozent günstiger als Verbrenner

Michael Neißendorfer  —  

Die Antriebskosten von E-Autos waren im vergangenen Jahr wie schon in den Jahren zuvor deutlich niedriger als die von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

Dynamische Netzentgelte entlasten Stromnetze und senken Kosten für Endkunden

Dynamische Netzentgelte entlasten Stromnetze und senken Kosten für Endkunden

Michael Neißendorfer  —  

Wie dynamische Netzentgelte im Verteilnetz umgesetzt werden können – und wie sie das Laden von Elektroautos günstiger machen.

E-Autos bei TCO im Schnitt mehr als 1000 Euro pro Jahr günstiger

E-Autos bei TCO im Schnitt mehr als 1000 Euro pro Jahr günstiger

Michael Neißendorfer  —  

Ein Verbrenner ist im Schnitt pro Jahr 1000 Euro teurer als ein Elektroauto. Mit Smart Metern wären E-Autos nochmal deutlich günstiger.

Wenn der E-Lkw seine Batterie an einem Tag dreimal leerfährt

Wenn der E-Lkw seine Batterie an einem Tag dreimal leerfährt

Michael Neißendorfer  —  

Mehr als 1000 km an einem Tag – und das mit einer Akkureichweite von nur 300 km: Ein Schweizer Logistiker zeigt, wie E-Lkw effizient eingesetzt werden können.