Ikea eröffnet sechsten Ladepark in Deutschland

Ikea eröffnet sechsten Ladepark in Deutschland
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Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 3 min

Ikea hat gemeinsam mit dem Ladeinfrastruktur-Anbieter Mer seinen ersten Ladepark in Baden-Württemberg eröffnet – und damit den insgesamt sechsten in Deutschland. Am Standort Freiburg will Ikea zeigen, wie die Mobilitäts- und Energiewende konkret gelingen kann: Das Einrichtungshaus zählt mit über 85 Prozent CO₂-Reduktion binnen eines Jahres zu den klimafreundlichsten Ikea Häusern bundesweit. Der neue Ladepark ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg – mit 100 Prozent Ökostrom für Mitarbeitende, Kund:innen und Lieferflotten.

„Wir wollen Elektromobilität einfacher und zugänglicher machen, für die vielen Menschen, direkt vor Ort“, so Thorsten Bauer, Market Manager Ikea Freiburg. „Mit dem neuen Ladepark bieten wir eine komfortable, CO₂-freundliche Ladelösung und zeigen: Nachhaltigkeit beginnt direkt vor der Haustür.“

Bereits heute betreibt Ikea gemeinsam mit Mer in Deutschland mehr als 100 Ladestationen mit Ökostrom. Bis 2028 sollen gemeinsam mit Mer über 1000 neue Ladepunkte an allen 54 Ikea Einrichtungshäusern entstehen, im Schnitt also etwa 20 pro Standort. Ziel ist es, jährlich rund 71.000 Tonnen CO₂ einzusparen und mehr Menschen einen einfachen Zugang zu nachhaltiger Mobilität zu ermöglichen. Neben Waltersdorf, Oldenburg, Bielefeld, Wetzlar und Chemnitz ist Freiburg der erste Standort im Süden Deutschlands mit einem vollumfänglichen Ladepark.

Anton Achatz, Director Public Charging und Mitglied der Geschäftsleitung von Mer, betont: „Mit dem neu eröffneten Ladepark am Ikea-Standort Freiburg stärken wir gezielt die Ladeinfrastruktur im süddeutschen Raum. Freiburg gilt bundesweit als Vorreiter nachhaltiger Stadtentwicklung, unser gemeinsames Engagement mit Ikea passt hier ideal ins Bild.“

Gabi Rolland, MdL und stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD Baden-Württemberg, lobt die Initiative: „Die Energie- und Verkehrswende ist ein entscheidender Baustein für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Deshalb muss weiter am Ausbau der E-Mobilität gearbeitet werden. Ikea leistet – wie viele andere Unternehmen – einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Verkehrswende, indem es z.B. mit dem Bau der neuen Ladestation in Freiburg Elektromobilität noch mehr Menschen in unserer Region zugänglich macht.“

Auch Nadyne Saint-Cast MdL, Wahlkreis Freiburg II, Bündnis90/Die Grünen, begrüßt das Engagement: „Klimaschutz ist nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern ist die Voraussetzung für unseren Wohlstand von morgen. Diese größte Herausforderung unserer Zeit können wir nur gemeinsam schaffen- Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Daher ist es wichtig und vorbildlich, dass Ikea als das größtes Möbelhaus Deutschlands den Klimaschutz als Chance annimmt. Mit dem Ladepark für Elektrofahrzeuge vor den Türen des Einrichtungshauses verbindet Ikea Klimaschutz mit einer Steigerung von Kundenattraktivität. Ökologie und Ökonomie gehen hier Hand in Hand.“

Mit einer CO₂-Verringerung von über 85 Prozent innerhalb eines Jahres zählt Ikea Freiburg zu den klimafreundlichsten Einrichtungshäusern Deutschlands. Möglich wurde dieser Erfolg durch eine umfassende Transformation – darunter eine 2000 kWp-Photovoltaikanlage, der Umstieg von Gas- auf Wärmepumpen-Technologie, sowie CO₂-basierte Kältetechnik mit niedrigerem Stromverbrauch. Zusätzlich spart das Haus durch neue Infrarotbecken im Restaurant rund 800.000 Liter Wasser pro Jahr. Auch Mobilität wird neu gedacht: Bis Ende des Jahres fahren alle Firmenwagen elektrisch – ebenso wie die Miettransporter für Kund:innen.

Quelle: Ikea – Pressemitteilung vom 30.07.2025

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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