Hyundai bringt die zweite Generation des Nexo in den Handel und setzt damit die Entwicklung seiner Brennstoffzellenstrategie fort. Das neue Modell knüpft an den bisherigen Ansatz an, Wasserstoff als Antriebslösung für den Alltag nutzbar zu machen, und kombiniert die bekannte Technik mit einem umfassend überarbeiteten Auftritt. Mit einer Reichweite von bis zu 826 Kilometern rückt der Nexo in den Fokus jener Käufer:innen, die emissionsfreies Fahren auch auf langen Strecken erwarten.
Zum Marktstart wird das Auto in zwei Ausstattungslinien angeboten. Bereits die Basisversion ist umfangreich konfiguriert und umfasst unter anderem Matrix-LED-Scheinwerfer, 18-Zoll-Leichtmetallräder sowie elektrisch verstellbare und beheizbare Vordersitze. Hinzu kommen das neue ccNC-Cockpit mit zwei gebogenen 12,3-Zoll-Displays und eine serienmäßige Vehicle-to-Load-Funktion, über die externe Geräte mit Strom versorgt werden können. Assistenzsysteme wie eine Rundumsichtkamera, ein fernbedienbarer Parkassistent und ein Totwinkelassistent mit Monitoranzeige sind ebenfalls ab Werk an Bord. Der Einstiegspreis liegt bei 69.900 Euro.
Wer mehr Komfort wünscht, greift zur Ausführung Prime. Diese ergänzt die Ausstattung unter anderem um 19-Zoll-Felgen, Akustik-Verbundglas, ein Head-up-Display und eine Innenraumgestaltung mit Lederpolstern und Dachhimmel in Wildleder-Optik. Auch eine Sitzheizung für die zweite Reihe sowie ein Soundsystem von Bang & Olufsen zählen hier zum Serienumfang. Zusätzlich setzt Hyundai auf aktive Geräuschunterdrückung, um den Geräuschkomfort weiter zu erhöhen. Für diese Variante ruft der Hersteller mindestens 77.550 Euro auf. Optional lassen sich zwei Pakete kombinieren, darunter Relaxsitze mit Panorama-Glasdach oder digitale Außen- und Innenspiegel.
Äußerlich markiert der neue Nexo einen deutlichen Schritt in der Gestaltung. Die Designsprache „Art of Steel“ greift klare Linien und präzise Flächen auf, die den strukturellen Charakter des Materials betonen sollen. An der Front fallen die Matrix-LED-Scheinwerfer im markentypischen Pixel-Look ins Auge, während elektrisch ausfahrbare Türgriffe die Seitenansicht glätten. Ergänzt wird das Erscheinungsbild durch neue Lackoptionen mit Mineraleffekt, darunter Goyo Copper und das aufpreispflichtige Ecotronic Grey.
Im Innenraum profitiert das Auto von gewachsenen Abmessungen. Mehr Länge, Breite und Höhe sorgen für spürbar zusätzliche Platzreserven, sowohl für Passagiere als auch für Gepäck. Das maximale Ladevolumen beträgt bis zu 1630 Liter, die Anhängelast liegt bei 1000 Kilogramm. Die Bedienlogik wurde neu geordnet: Der Shift-by-Wire-Wählhebel sitzt nun hinter dem Lenkrad, Bedienelemente für die Sitzklimatisierung wanderten in die Türen. Displays der digitalen Außenspiegel sind harmonisch ins Armaturenbrett integriert.

Assistenzsysteme und Rekuperation weiter ausgebaut
Technisch hat Hyundai den Antriebsstrang weiterentwickelt. Verbesserungen an Brennstoffzelle und Leistungselektronik ermöglichen eine Systemleistung von 150 kW. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h erfolgt in 7,8 Sekunden. Gleichzeitig wurde die Speicherkapazität für Wasserstoff erhöht. Statt bisher 6,33 Kilogramm fasst das System nun 6,69 Kilogramm, ohne den Innenraum einzuschränken. Ergänzend ist die Vehicle-to-Load-Funktion sowohl innen als auch außen nutzbar.
Beim Thema Assistenzsysteme setzt der Nexo auf aktuelle Technik. Neben einem autonomen Notbremsassistenten der zweiten Generation ist ein Autobahnassistent mit Handerkennung an Bord. Das Smart Regenerative System passt die Rekuperation automatisch an Verkehrssituation, Streckenprofil und Navigationsdaten an. Ziel ist es, den Fahrer zu entlasten und den Energieeinsatz effizient zu steuern. Für ein ruhiges Fahrgefühl sorgen schallabsorbierende Reifen und eine optimierte Dämmung.
Quelle: Hyundai – Pressemitteilung








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