Ford Pro öffnet die Bestellbücher für den Transit City, einen neuen Elektro-Transporter, der gezielt auf den Lieferverkehr zugeschnitten ist. Handwerksbetriebe, Bäckereien, Landschaftsgärtner und Lieferdienste erhalten damit ein Fahrzeug, das niedrige Betriebskosten mit einem vergleichsweise günstigen Einstiegspreis verbindet. Die Preise starten bei um die 42.800 Euro, das monatliche Leasing ist ab 368 Euro netto zu haben.
Angetrieben wird der Transit City von einem 110 kW (150 PS) starken Elektromotor, der mit einer Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) mit nutzbaren 56 kWh kombiniert ist. Daraus resultiert eine Reichweite von 254 Kilometern, im städtischen Fahrzyklus sind sogar bis zu 381 Kilometer möglich. Zum Vergleich: 90 Prozent aller Nutzfahrzeuge dieses Segments legen im Schnitt deutlich weniger als die Hälfte dieser Distanz pro Tag zurück. An der Schnellladesäule lädt der Akku in rund 33 Minuten von 10 auf 80 Prozent.
Um den Aufwand für Kunden und Werkstätten überschaubar zu halten, bietet Ford Pro den Transit City nur mit einer Motorisierung, einer Batteriegröße und einer festen Serienausstattung an. Diese umfasst unter anderem ein Park-Pilot-System vorne und hinten, eine Rückfahrkamera, Verkehrsschild-Erkennung, One-Pedal-Drive sowie eine Diebstahl-Alarmanlage. Damit sind die für den Stadteinsatz relevanten Assistenzsysteme bereits ab Werk enthalten.
Vielfalt bei Karosserie, Einsparung bei den Betriebskosten
Bei der Karosserie haben Kunden hingegen mehr Auswahl. Als Kastenwagen ist der Transit City in zwei Längen und Höhen erhältlich. Die Variante L1/H1 misst 4,985 Meter in der Länge und 1,991 Meter in der Höhe bei einem Radstand von 3,060 Metern. Die Version L2/H2 legt jeweils rund 30 Zentimeter bei Länge und Radstand zu, in der Höhe wächst sie um 29,4 Zentimeter. Erstmals bietet Ford Pro mit dem Transit City zudem ein Fahrgestell mit Einzelkabine in der 1-Tonnen-Nutzlast-Klasse an, das sich als Basis für individuelle Auf- und Umbauten eignet.
In Deutschland setzen 39 zertifizierte Partner solche maßgeschneiderten Lösungen um, alternativ ist der Transporter auch direkt mit Pritsche oder Koffer-Aufbau beim Ford-Händler bestellbar. Als Ladevolumen stehen bis zu 8 Kubikmeter zur Verfügung, die Ladelänge liegt bei mehr als drei Metern, die zulässige Nutzlast bei bis zu 1275 Kilogramm.
Neben dem Anschaffungspreis rechnet Ford Pro auch bei den laufenden Kosten mit Vorteilen gegenüber einem vergleichbaren Diesel-Transporter. Der elektrische Antrieb senkt die Energiekosten, gleichzeitig soll der Wartungsaufwand um 40 Prozent niedriger ausfallen. Möglich wird das unter anderem durch großzügige Service-Intervalle von zwei Jahren oder 40.000 Kilometern, die den Werkstattaufwand für Flottenbetreiber reduzieren.
Wilhelm Buchmüller, Ford Pro Direktor für Deutschland, Österreich und die Schweiz, sieht im Transit City vor allem ein wirtschaftliches Angebot für den Einstieg in die Elektrifizierung gewerblicher Flotten. Der Transporter überzeuge „durch seine Robustheit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit“ und biete „viel Laderaum und Nutzlast, eine kraftvolle und dennoch effiziente Motorisierung und als Fahrgestell die Basis für maßgeschneiderte Umbaulösungen“. Er bezeichnet den Transit City als „idealen Einstieg in die Elektrifizierung von Fahrzeugflotten für Gewerbetreibende gerade im urbanen Raum, von Handwerksbetrieben bis zum Lieferdienst“.
Quelle: Ford – Pressemitteilung









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