Ford erhöht Alltagstauglichkeit von Explorer und Capri

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Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 2 min

Mit einem gezielten technischen Update reagiert Ford auf zentrale Erwartungen preissensibler Käufer von Elektroautos. Die in Köln gefertigten Modelle Explorer und Capri erhalten in ihren Einstiegsversionen mit Standard-Reichweite einen überarbeiteten Antriebsstrang. Im Ergebnis steigen Reichweite, Leistung und Drehmoment spürbar, zugleich wächst die Flexibilität beim Laden im Alltag wie auf längeren Strecken.

Ausgangspunkt der Überarbeitung ist eine neue Kombination aus Batterie und Elektromotor. Der Hersteller setzt künftig auf Lithium-Eisenphosphat-Akkus, kurz LFP, die vor allem für ihre Robustheit und Langlebigkeit bekannt sind. In Verbindung mit angepassten Motoren ergibt sich ein Reichweitenzuwachs von bis zu 70 Kilometern. Beim Explorer Standard Range erhöht sich der Aktionsradius auf bis zu 444 Kilometer, während der Capri Standard Range von zuvor 393 auf bis zu 464 Kilometer kommt. Das entspricht je nach Modell einer Steigerung von bis zu 17 Prozent.

Parallel zur höheren Reichweite verbessert Ford auch die Ladeeigenschaften. An Schnellladesäulen mit bis zu 110 Kilowatt Gleichstrom lässt sich der Energiespeicher nun in 28 Minuten von zehn auf 80 Prozent füllen. Damit verkürzt sich die Standzeit unterwegs, ohne dass Änderungen an der grundsätzlichen Architektur der Autos erforderlich waren. Gerade bei längeren Fahrten entsteht so mehr Spielraum, da Ladepausen kürzer ausfallen und flexibler gesetzt werden können.

Nicht nur beim Thema Energie legt Ford nach. Auch die Leistungsdaten der Standard-Range-Varianten wurden angepasst. Die Motorleistung steigt von 125 auf 140 Kilowatt, das maximale Drehmoment wächst von 310 auf 350 Newtonmeter. Diese Werte wirken sich unmittelbar auf die Beschleunigung aus: Sowohl Explorer als auch Capri erreichen Tempo 100 nun in 8,0 Sekunden und sind damit fast eine Sekunde schneller als zuvor. Im Alltagsbetrieb bedeutet das ein direkteres Ansprechverhalten, etwa beim Auffahren auf Autobahnen oder beim Überholen auf der Landstraße.

Aus Sicht des Herstellers fügt sich das Update in eine längerfristige Strategie ein. „Die kontinuierliche Verbesserung ist ein Eckpfeiler unserer Produktpolitik. Indem wir die verfügbaren Technologien optimal einsetzen, können wir unseren Kunden ein noch besseres Fahrerlebnis bieten“, erklärt Jon Williams, General Manager Ford Blue und Model e Europa. Er verweist darauf, dass größere Reichweiten, flexiblere Lademöglichkeiten und die gestiegene Fahrleistung dazu beitragen sollen, den Umstieg auf ein Elektroauto für weitere Zielgruppen attraktiv zu machen.

Quelle: Ford – Pressemitteilung

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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