Ford Explorer erhält mehr Leistung und Reichweite

Ford Explorer erhält mehr Leistung und Reichweite
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Michael Neißendorfer
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Ford hat den Explorer aufgewertet und bietet das rein elektrisch angetriebene SUV ab sofort auch als Collection-Modell sowie mit neu entwickelter LFP-Batterie-Technologie für die Standard-Range-Version an. Dank verbessertem Elektromotor leistet die Einstiegsvariante in die Explorer-Familie fortan 140 kW (190 PS), während die Reichweite nun bis zu 444 Kilometer beträgt und damit um mehr als 17 Prozent zulegt. Das Drehmoment steigt auf 350 Newtonmeter (Nm). Damit tritt die Basisausführung der in Köln produzierten Baureihe jetzt noch agiler an und beschleunigt in 8 Sekunden von null auf 100 km/h. Bestellungen für die überarbeitete Explorer-Familie und den Explorer Collection nehmen die Ford-Händler bereits entgegen.

Der Explorer Collection ist der jüngste Neuzugang in der Ford Collection. Mit seinen eigenständigen Design-Merkmalen, Farben und Materialien – inspiriert von modernem Sport-Equipment – setzt er den Grundcharakter des Elektro-SUV markanter in Szene. Die Fahrer-Assistenzsysteme erhalten neue Zusatzfunktionen, die insbesondere beim Einparken noch größere Unterstützung bieten sollen.

Dank neuer Grafik ermögliche das Ford SYNC Move-Entertainment-System eine klarere Darstellung mit vereinfachter Bedienung. Wie bei einem Smartphone lassen sich fortan die verschiedenen Apps zum Beispiel in Dateikoffern nach Wunsch gruppieren. Auch das Monitorbild bei Parkmanövern sowie bei der Navigation hat Ford verbessert.

Neu ist auch das Pro Power Onboard-System. Es verwandelt die Antriebsbatterie des Explorer in eine autarke Energiequelle für unterschiedliche Elektrogeräte mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 2,3 Kilowatt (kW) – praktisch, falls sich gerade kein Stromnetz in der Nähe befindet. Als Anschlussmöglichkeit dient eine 230-Volt-Steckdose im Kofferraum, optional bietet Ford auch einen entsprechenden Adapter für den Ladeanschluss an.

Höhere Reichweite, verbesserte Performance

Neue Batterien mit Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP) verbessern die Leistungsfähigkeit der Einstiegsmotorisierung des Explorer. Sie ersetzen die zuvor verwendeten NMC-Akkus (Nickel-Mangan-Kobalt) und lassen sich mit einem deutlich geringen Anteil an besonders nachgefragten Rohstoffen herstellen. Der neue Akku bringt ein Performance-Plus mit sich: Die Reichweite legt um mehr als 17 Prozent auf bis zu 444 Kilometer zu, während die Leistung um 15 kW (20 PS) auf 140 kW (190 PS) steigt, und auch das maximale Drehmoment jetzt mit 350 statt 310 Nm deutlich kraftvoller ausfällt.

Darüber hinaus zählt die „One-Pedal“-Funktion ab jetzt in allen Explorer-Modellen zur Serienausstattung. Es erübrigt in den meisten Verkehrssituationen den Gebrauch der Bremse und erleichtert auf diese Weise das Mitschwimmen im Stadtbetrieb und bei zähflüssigem Verkehr.

Neue Assistenz-Technologien vereinfachen den Alltag

Auch neue Assistenzsysteme sollen den Alltag mit dem Ford Explorer nochmals komfortabler gestalten. Beispiel: die Intelligente adaptive Geschwindigkeitsregelanlage. Schon bisher konnte dieses System das Tempo des Fahrzeugs an lokale Geschwindigkeitsbegrenzungen, den Kurvenverlauf, Kreuzungen und Kreisverkehre anpassen. Nun kann seine Elektronik auch Ampelsignale erkennen und deuten und so den Explorer bei Rot bis zum Anhalten verzögern, so der Hersteller.

Der Rückfahrassistent merkt sich fortan die 50 zuletzt gefahrenen Meter und übernimmt unterstützend die Lenkarbeit beim Zurücksetzen – gerade in engen Gassen eine große Hilfe. Der Fahrer muss nur noch das Fahr- und Bremspedal betätigen sowie die Straße hinter ihm beobachten. Auch das Park-Pilot-System hat neue Fähigkeiten erworben: Es kann fünf verschiedene Parkmanöver speichern, die sich im täglichen Leben des Explorer-Kunden wiederholen, und sie auf Wunsch automatisch abrufen. Neben der Lenkarbeit umfasst dies auch das Bremsen und Beschleunigen, bis der Wagen nach bis zu 50 Metern auf der Wunschposition steht.

Ford

Eine weitere neue Ergänzung betrifft den Fahrer-Status-Assistenten (Driver State Assist). Anhand der Informationen des Spurhalte-Assistenten und der auf den Fahrer gerichteten Kamera kann er Rückschlüsse auf die Aufmerksamkeit und den Gesundheitszustand des Fahrers ziehen. Bleiben etwa Lenkbewegungen aus, sendet es über einen kleinen Bremsimpuls ein Warnsignal. Bleiben auch weiterhin Reaktionen aus, schaltet der Fahrer-Status-Assistent die Warnblinker ein und hält den Wagen zum an, entriegelt die Türen und alarmiert die Rettungsdienste – im Fall eines medizinischen Notfalls können dies lebensrettende Maßnahmen sein.

Quelle: Ford – Pressemitteilung vom 10.03.2026

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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