Ford baut Zentrum zur Batterieforschung in Romulus auf

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Michael Neißendorfer
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Ford hat den Detroiter Vorort Romulus als Heimat seines neuen globalen Batteriezentrums Ford Ion Park gewählt. Mit der Einrichtung will Ford seine Forschung und Entwicklung zur Batterie- und Batteriezellentechnologie beschleunigen – einschließlich der zukünftigen Batterieherstellung. Die Stadt Romulus liegt im Südwesten des Stadtzentrums von Detroit und ist unter anderem bekannt als Standort des Detroit Wayne County Airport, dem internationalen Flughafen der Stadt.

Das neue Labor wird Ford helfen, den Batterieentwicklungsprozess zu beschleunigen, um leistungsfähigere und erschwinglichere Batterien zu liefern. Der Ford Ion Park ist Teil des Engagements von Ford, Michigan zu einem Herzstück seines Schwerpunkts auf Elektroautos zu machen“, so Anand Sankaran, Direktor von Ford Ion Park. Den Ford Ion Park, in den der Autohersteller 185 Millionen US-Dollar (etwa 156 Millionen Euro) investiert, bezeichnet der Hersteller als ein neues kollaboratives Lernlabor. Die Einrichtung soll im kommenden Jahr eröffnet werden.

Bereits im Jahr 2010 verpflichtete sich Ford, seine Heimat Michigan zu seinem Kompetenzzentrum für Elektroautos zu machen, und wählte den Standort Romulus im Hinblick auf eine einfache Zusammenarbeit und beschleunigten Technologieaustausch mit weiteren Standorten in der unmittelbaren Umgebung. Der brandneue, vollelektrische Pick-up Ford F-150 Lightning etwa wird unweit von Romulus im Rouge Electric Vehicle Center in Dearborn montiert, dem Standort von Fords Stammwerk seit mehr als 100 Jahren.

Fords Investition in die Batterieforschung und -entwicklung in Romulus wird Hunderte von gut bezahlten Arbeitsplätzen schaffen, innovative Talente nach Michigan locken und uns helfen, weiterhin weltweit führend in der fortschrittlichen Mobilität und Fertigung zu sein“, sagte Michigans Gouverneurin Gretchen Whitmer.

Ford wird einer aktuellen Mitteilung zufolge eine bestehende 270.000 Quadratmeter große Anlage für seine Zwecke umbauen. Gut 200 Ingenieure sollen dort künftig neue Fertigungstechniken pilotieren, und die Batterietechnologie dabei von der Rohstoffgewinnung bis zum Recycling und der Wiederverwendung von Materialen im Blick haben.

Quelle: Ford – Pressemitteilung vom 27.07.2021

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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