Neue Förderung zur Stärkung der deutschen Batterie-Wertschöpfungskette

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Northvolt

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
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Um den Auf- und Ausbau von Produktionskapazitäten entlang der Batterie-Wertschöpfungskette zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die neue Förderrichtlinie „Resilienz und Nachhaltigkeit des Ökosystems der Batteriezellfertigung“ veröffentlicht. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 9. November 2023 um eine Förderung bewerben.

Für eine klimaneutrale Wirtschaft brauchen wir die notwendigen Technologien hier am Standort. Batterien sind dabei von entscheidender Bedeutung für die Elektrifizierung des Verkehrs, die Energiespeicherung im Stromnetz und die Speicherung Erneuerbarer Energien in unzähligen Produkten“, sagt Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Dr. Robert Habeck. Die Produktionskapazitäten für Batteriezellen in Deutschland weiter auszubauen, sei eine wichtige Maßnahme für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft hin zur CO2-Neutralität. „Investitionen in die Batterie-Wertschöpfungskette leisten einen Beitrag zur strategischen Souveränität Europas und erhöhen unsere Wirtschaftssicherheit“, erklärt der Grünen-Politiker.

Das europäische Batterie-Ökosystem hat sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt – insbesondere auch durch die Förderung innovativer und großskaliger Projekte in zwei großen Batterie-IPCEIs (Important Project of Common European Interest). Angesichts der geopolitischen Herausforderungen und wegen des hohen Wettbewerbsdrucks aus Drittstaaten sei es notwendig, im globalen Maßstab ein Level-Playing-Field für Investitionen in Schlüsselindustrien zu erhalten, so das BMWK in einer aktuellen Mitteilung.

Gut eine Milliarde Euro für Batterie-Projekte

Der Schwerpunkt der neuen Förderrichtlinie liegt auf großskaligen und strategischen Projekten entlang der gesamten Batterie-Wertschöpfungskette: von den Rohstoffen bis zur Batteriezelle und dem anschließenden Recycling. Für die Förderung stehen Haushaltsmittel in Höhe von rund einer Milliarde Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds zur Verfügung.

Investitionsförderungen unter der neuen Richtlinie werden auf Basis der „BKR-Bundesregelung Transformationstechnologien“ gewährt, die die Europäische Kommission Mitte Juli 2023 beihilferechtlich genehmigt hatte. Die Bundesregelung beruht auf dem von der Europäischen Kommission im März 2023 geschaffenen Beihilferahmen des „Temporary Crisis and Transition Framework“ (TCTF) für Transformationstechnologien. Neben Investitionen können unter der neuen Richtlinie in begrenztem Umfang auch Forschungs- und Entwicklungsausgaben gefördert werden, welche in direktem Zusammenhang mit den geförderten Investitionen stehen.

Projektskizzen können elektronisch bei der VDI/VDE Innovation + Technik eingereicht werden, die das BMWK als Projektträger im Bereich Batteriezellfertigung unterstützt. Details zur Einreichung von Projektskizzen gibt es beim Projektträger.

Quelle: BMWK – Pressemitteilung vom 25.09.2023

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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