DS Automobiles stellt mit dem DS N°7 den Nachfolger des bisherigen Bestsellers DS 7 vor. Das kompakte Premium-SUV basiert auf der Plattform STLA-Medium und ist in drei rein elektrischen E-Tense-Varianten mit Reichweiten von bis zu 740 Kilometern erhältlich. Der Bestellstart in Deutschland ist für Mai geplant, die ersten Auslieferungen sollen im Herbst folgen.
Der DS 7 war 2018 das erste eigenständige Modell der 2014 gegründeten Premiummarke aus dem Stellantis-Konzern. Zuletzt entfiel rund die Hälfte aller DS-Verkäufe in Europa auf das SUV, in Deutschland waren es sogar zwei Drittel. Mit dem Nachfolger will die Marke an diese Rolle anknüpfen. Xavier Peugeot, CEO von DS Automobiles, ordnet das Modell entsprechend ein: „Der DS N°7 verkörpert eine neue Stufe der Reife. Mit der Verbindung aus Raffinesse, Komfort und Technologie stellt er einen wichtigen strategischen Meilenstein für die Marke dar.“
Äußerlich bleibt der DS N°7 mit 1,9 Metern Breite und 1,63 Metern Höhe nahezu unverändert. Die Karosserie wuchs um rund sieben Zentimeter auf 4,66 Meter Länge. Der um fünf Zentimeter verlängerte Radstand von nun 2,79 Metern kommt vor allem dem Platzangebot im Innenraum zugute. Je nach Antrieb und Audiosystem fasst der Kofferraum zwischen 500 und 560 Liter, die im Verhältnis 40/20/40 teilbare Rückbank schafft bei Bedarf eine ebene Ladefläche.
Aerodynamisch hat DS nachgeschärft. Ein cw-Wert von 0,26 trägt dazu bei, dass die Reichweite der großen Batterievariante bei bis zu 740 Kilometern liegt. Selbst auf der Autobahn bei durchschnittlich 120 km/h sollen mehr als 450 Kilometer möglich sein.
DS N°7: Drei E-Varianten von 169 bis 257 kW
Das Einstiegsmodell DS N°7 E-Tense FWD leistet 169 kW und nutzt eine 73,7-kWh-Batterie für bis zu 543 Kilometer Reichweite. Darüber positioniert sich der E-Tense FWD Long Range mit 180 kW und einer 97,2-kWh-Batterie, der die genannten 740 Kilometer erreicht. An der Spitze steht der E-Tense AWD Long Range mit Allradantrieb und 257 kW, der in 5,4 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt und bis zu 679 Kilometer weit kommt. Alle drei Varianten sind auf 190 km/h begrenzt, eine Boost-Funktion stellt bei hohem Ladezustand kurzzeitig zusätzliche Leistung bereit.

Beim Laden setzt DS auf eine bewusst flach abfallende Ladekurve. Die große 97,2-kWh-Batterie lädt mit maximal 160 kW und hält diese Leistung zwischen 20 und 55 Prozent Ladezustand nahezu konstant. Von 20 auf 80 Prozent vergehen 27 Minuten, innerhalb von zehn Minuten lassen sich bis zu 200 Kilometer Reichweite nachladen. Plug-and-Charge-Kompatibilität an DC-Schnellladesäulen sowie eine automatische und manuelle Vorkonditionierung der Batterie gehören ebenfalls zum Umfang.
Ergänzend bietet der DS N°7 eine dreistufige Rekuperation inklusive Einpedalbetrieb sowie eine V2L-Funktion, die externe Geräte über die Hochvoltbatterie mit 230-Volt-Wechselstrom versorgt. Neben den drei Elektrovarianten ist der DS N°7 auch als Mild-Hybrid mit 107 kW Systemleistung erhältlich.
Komfort als Markenversprechen
Im Innenraum setzt DS Automobiles auf das aktive Fahrwerk DS Active Scan Suspension, das Unebenheiten per Kamera und Sensoren erkennt und die Dämpfung an jedem Rad individuell anpasst. Hinzu kommen Sitze mit Heiz-, Kühl- und Massagefunktion, ein beheizbarer Nackenbereich namens DS Neck Warmer sowie ein optionales Panorama-Glasdach, das bis zu 50 Millimeter zusätzliche Kopffreiheit bietet. Das Soundsystem Electra 3D von Focal liefert über 14 Lautsprecher eine Gesamtleistung von 690 Watt.

Bei den Assistenzsystemen rückt DS Drive Assist 2.0 in den Mittelpunkt: teilautonomes Fahren der Stufe 2, automatischer Spurwechsel per Blinker zwischen 70 und 140 km/h sowie eine vorausschauende Geschwindigkeitsregelung, die Kurvenradien und Tempolimits berücksichtigt. Das Nachtsichtsystem DS Night Vision erkennt per Infrarotkamera Menschen und Tiere auf bis zu 300 Meter Entfernung. Das Multimediasystem DS Iris 2.0 mit 16-Zoll-Touchscreen integriert ChatGPT für natürlichsprachige Bedienung und bietet über Free2Move Charge Zugang zu mehr als 800.000 Ladepunkten in Europa.
Knapp 90 Prozent aller Fahrzeugkomponenten stammen aus europäischer Produktion. Die große Batterie wird in der ACC-Gigafactory im nordfranzösischen Billy-Berclau gefertigt, der Elektromotor im Stellantis-Werk Trémery, die Endmontage findet im süditalienischen Melfi statt.
Quelle: DS Automobiles – Pressemitteilung








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