DS Automobiles rüstet den N°8 mit zwei technischen Neuerungen aus, die das Laden im Alltag komfortabler und effizienter machen sollen. Beide Funktionen sind seit Anfang April verfügbar – eine davon als Premiere im gesamten Stellantis-Konzern.
Die größere Neuerung ist die Plug-&-Charge-Funktion. DS ist damit die erste Marke unter dem Stellantis-Dach, die diese Technologie serienmäßig anbietet – und zwar in allen DS N°8, die ab April produziert wurden. Das Prinzip ist denkbar einfach: Wer über die Free2Move-Charge-App verfügt und das Fahrzeug an einer kompatiblen Schnellladesäule anschließt, muss nichts weiter tun. Der Ladevorgang startet automatisch. Karte, Badge oder manuelle Eingabe entfallen vollständig.
Das Netzwerk dahinter ist das Free2Move-Charge-Ökosystem. Es umfasst per Laderoaming europaweit mehr als eine Million Ladepunkte, darunter über 50.000 mit Plug & Charge kompatible Schnellladestationen. Über die App lassen sich Stationen lokalisieren, deren Ladeleistung einsehen und Vorgänge direkt verwalten. Verfügbar ist der Dienst in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Belgien, den Niederlanden, Portugal und Österreich.
22-kW Ladefunktion halbiert die Ladezeit auf etwas über drei Stunden
Die zweite Neuerung betrifft das AC-Laden. Bislang war der DS N°8 serienmäßig mit einem 11-kW-On-Board-Lader ausgestattet. Seit April steht optional ein 22-kW-Dreiphasenlader zur Wahl, der die Ladezeit deutlich verkürzt. Beim Modell FWD Long Range mit 97,2-kWh-Akku sinkt die Ladedauer an einer 22-kW-Säule auf rund drei Stunden und 20 Minuten – gegenüber sechs Stunden und zehn Minuten beim 11-kW-Lader. Das entspricht knapp der Hälfte der bisherigen Zeit.
Das ist besonders relevant für den städtischen Alltag. 22-kW-Ladepunkte finden sich häufig auf Parkplätzen von Einkaufszentren, in Parkhäusern oder in Innenstadtnähe – also dort, wo Fahrzeuge ohnehin längere Zeit stehen. Gleichzeitig sind sie in der Regel günstiger je kWh als Schnellladestationen. Wer seinen Ladestand problemlos auf 80 Prozent oder mehr bringen möchte, ohne zwingend auf das Schnellladenetz angewiesen zu sein, profitiert von der Option spürbar.
Hinzu kommt die Ladekurve des DS N°8: Die maximale DC-Ladeleistung von 160 kW wird zwischen 20 und 55 Prozent Ladestand annähernd gehalten – ein Wert, der im Zusammenspiel mit der angegebenen Reichweite von bis zu 750 Kilometern für eine vergleichsweise effiziente Nutzung bei Langstreckenfahrten sorgt. Der optionale 22-kW-Dreiphasenlader ist für bestimmte Varianten sowie für die Ausstattungslinien Pallas und Étoile erhältlich – zum Aufpreis von 700 Euro.
Quelle: DS Automobiles – Pressemitteilung









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