Case stellt kompakten Elektro-Radlader 12EV vor

Case stellt kompakten Elektro-Radlader 12EV vor
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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 4 min

Der Baumaschinenhersteller Case Construction Equipment hat den 12EV vorgestellt, einen elektrischen Kompaktradlader, der das Engagement von Case für nachhaltige Anwendungen und alternative Kraftstofflösungen unterstreicht. Dieser neue Elektro-Lader eröffnet Kunden die Möglichkeit, ihre Ziele zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks und zur Steigerung der Ökoeffizienz zu erreichen, und bietet weitere Vorteile hinsichtlich Produktivität, Kosten und Nachhaltigkeit.

Der elektrische Kompaktradlader kann in beengten Bereichen, im Wohnungsbau, im Tunnelbau und in sensiblen Umgebungen wie Landwirtschaft und Gartenbau, im städtischen Bau und in Bereichen eingesetzt werden, die einen geräuscharmen Betrieb erfordern, wie z. B. in Wohngebäuden, Krankenhäusern und während der Nachtarbeit.

Der 12EV bietet dem Hersteller zufolge mindestens die gleiche und in mancherlei Hinsicht eine bessere Leistung im Vergleich zu einem Dieselmodell derselben Größe. Der 3,8-Tonnen-Lader verfügt über die gleiche Leistung wie sein Diesel-Gegenpart. Mit einem kobaltfreien 23-kWh-Lithium-Ionen-Batteriepaket hat die Maschine eine Nutzlast mit Palettengabeln von 1,15 Tonnen. Mit separaten Elektromotoren für den Antriebsstrang und die Arbeitshydraulik biete der Lader ein schnelleres Ansprechverhalten auf die Bedienelemente.

Die täglichen Wartungskosten sind Case zufolge geringer, da kein Motor und keine Flüssigkeiten überprüft werden müssen, während die Batterien wartungsfrei und die Vibrationen geringer als bei Dieselmodellen sind.

Die 23-kWh-Batterie bietet dem 12EV je nach Anwendung eine Betriebsautonomie von drei bis sechs Stunden. Er wird mit einem Standard-230-V-Ladegerät geliefert, das die Batterie über Nacht aufladen kann, oder mit einem optionalen 400-V-Schnellladegerät, das nur eine Stunde benötigt, um die Batterie von 20 auf 80 Prozent aufzuladen. Eine Aufladung in der Mittagspause würde in vielen Situationen einen ganztägigen Einsatz des EV12 ermöglichen.

Die Maschine verfügt über zwei Elektromotoren, die den Lader antreiben. Ein 17-kW-Motor treibt die Achsen an, während ein 22-kW-Motor die Hydraulik für das Hubgerüst und die Schaufel antreibt. Es gibt drei Fahrmodi – Energiesparen, Standard und Power – die es dem Fahrer ermöglichen, die Maschine an die jeweilige Aufgabe anzupassen und damit die Lebensdauer der Batterie zu verlängern. Ein vierter Betriebsmodus gibt dem Fahrer die Möglichkeit, das Ansprechverhalten der Maschine individuell einzustellen und den Energieverbrauch an den jeweiligen Einsatzort anzupassen.

Elektrische Minibagger hat Case schon länger im Angebot

Der 12EV ist bereits das dritte batterie-elektrische Serienmodell von Case Construction Equipment nach der Einführung der beiden Minibagger-Modelle CX15EV und CX25EV. Diese beiden Kompaktbagger mit einem Gewicht von 1,5 bzw. 2,5 Tonnen werden von 21,5 kWh- und 32,3 kWh-Batteriepaketen angetrieben, die einen autonomen Betrieb während der gesamten Schicht ermöglichen.

Der CX15EV hat einen 11-kW-Motor verbaut, während die größere Maschine eine Nennleistung von 25 kW hat. Diese Motoren treiben eine geräuscharme Stirnradpumpe und ein Load-Sensing-Hydrauliksystem im kleineren Modell an, während der schwerere Minibagger eine einzelne Load-Sensing-Verstellpumpe verwendet. Es gibt ein dreistufiges Steuerungssystem mit den Einstellungen Eco, Standard und Power.

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Case

Mit einem externen dreiphasigen 380-V-Schnellladegerät ist eine Aufladezeit von etwa 1,5 Stunden möglich. Mit einer herkömmlichen 230-V-Haushaltsstromversorgung ist eine Aufladung über Nacht in etwa 9 Stunden möglich. Ansonsten sind der CX15EV und der CX25EV genauso zu bedienen wie die neuesten Minibagger der D-Serie von Case.

Optionen für den After-Sales-Support

Die elektrischen Maschinen von Case sind mit einem 2-Jahres-Abonnement für SiteWatch ausgestattet, das dem Kunden ein Flottenmanagement und eine Leistungsverfolgung ermöglicht, sowie mit Case SiteConnect für die Überwachung des Maschinenzustands durch die Case-Händler.

Case betont, dass die Wartung elektrischer Maschinen mit einer erheblichen Kostenersparnis verbunden sei, die bis zu 40 Prozent im Vergleich zu einer entsprechenden Maschine mit Verbrennungsmotor betragen könne. Case bietet auch vernetzte und nicht vernetzte Dienstleistungen wie Case Care an – ein spezielles Wartungsprogramm, das Gewissheit über die Gesamtkosten der Wartung ohne versteckte Überraschungen biete. Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Dienstleistungen wie die erweiterte Garantie Case Protect und die Case Flüssigkeitsanalyse, um die Maschinen zu schützen und die Betriebszeit zu gewährleisten.
Alle elektrischen Maschinen von Case werden mit einer dreijährigen Standardgarantie auf die Batterien und die wichtigsten elektrischen Komponenten geliefert.

Quelle: Case – Pressemitteilung vom 24.06.2024

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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