Keine andere chinesische Marke bringt sich derzeit derart breit gefächert in Position wie BYD. Nachdem Kleinwagen, Volumenmodelle sowie Sport- und Geländewagen vorgestellt wurden, kommt nun ein mächtiger Pick-up. Sein Name: Shark. Sein Antrieb: Hybrid mit Range Extender.
Europa ist anders als Nord- und Südamerika oder viele Regionen in Asien kein Pick-up-Markt. Trotzdem sorgen Modelle wie der VW Amarok, Ford Ranger oder Toyota Hilux für treue Kunden im Gewerbebereich und ein entsprechend rustikales Image für Lifestyle-Fans. Nachdem mit KGM Musso, Maxus T90 oder DFM Rich 6 bereits einige Spartenhersteller mit Fokus auf gewerbliche Kunden ihre Pick-ups nach Europa gebracht haben, versucht es mit BYD nunmehr der erste Massenhersteller aus China.
Der BYD Shark ist ein fast 5,50 Meter langer Geländewagen mit offener Ladefläche und einem Benzinmotor nebst Range Extender. Angetrieben wird der Chinese von zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse (170 kW / 231 PS sowie 150 kW / 204 PS), wodurch für den Vortrieb 321 kW / 436 PS und ein mächtiges Drehmoment von 650 Nm zur Verfügung stehen. So spurtet der 2,7 Tonnen schwere Koloss aus dem Stand in 5,7 Sekunden auf Tempo 100 und schafft bis zu 180 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Hybrid statt rein elektrisch: BYD Shark mit Range Extender
Ein 1,5 Liter großer Vierzylinder-Turbo mit 110 kW / 150 PS arbeitet zumeist als Generator für das 32,2 kWh große Batteriepaket im Unterboden oder versorgt die beiden Elektromaschinen direkt mit entsprechender Energie. Durch das Akkupaket kann der Pick-up bis zu 90 Kilometer rein elektrisch unterwegs sein, wobei mit voll geladenem Tank durch einen Normverbrauch von 3,5 Liter / 100 Kilometer bis zu 675 Kilometer drin sind, ehe es wieder an Ladesäule oder Zapfhahn geht. Wahlweise kann der Offroad-Laster mit bis zu 55 kW nachgeladen werden.

„Wir freuen uns sehr, mit dem Shark die Super Hybrid-Technologie in das Segment der Pick-ups zu bringen. Diese Fahrzeugklasse profitiert enorm von unserer Technologie, die rein elektrisches Fahren, die höchste Leistung ihrer Klasse, hervorragende Geländegängigkeit, außergewöhnliche Effizienz und große Flexibilität auf Langstrecken ermöglicht“, sagt Stella Li, Executive Vice President von BYD, „zudem sorgt unser innovativer Technologieansatz für herausragende Ausstattungsmerkmale – darunter die V2L-Funktion, die sowohl im beruflichen Alltag als auch in der Freizeit einen echten Mehrwert bietet.“ Das kantige Design des BYD Shark präsentiert sich dabei so, wie sich die potenziellen Kunden ihr Nutzfahrzeug mit offener Ladefläche vorstellen: massiv und unverwüstlich.

Während in der Doppelkabine auf klimatisierten Sitzen bis zu fünf Passagiere Platz finden, werden auf der offenen Ladefläche (1200 Liter) größere Gegenstände bis zu einem Gewicht von 790 Kilogramm transportiert. Die Zuglast des hybriden Pick-ups liegt bei immerhin 2,5 Tonnen. Für Komfort während der Fahrt sorgen unter anderen zwei 10,25 und 15,6 Zoll Bildschirme, ein Head-Up-Display, 50-Watt-Ladeschale für Smartphones und Stecker, mit denen externe Verbraucher mit elektrischer Energie versorgt werden können. Nach dem Marktstart in Großbritannien soll der BYD Shark auch auf verschiedenen europäischen Märkten angeboten werden. Die Preise stehen hierzu jedoch noch nicht fest.








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