Im kommenden Herbst stellt Audi den neuen A2 e-tron vor und ergänzt damit sein Portfolio um einen rein elektrischen Einstieg in die Kompaktklasse. Mit dem A2 e-tron, der im Stammwerk Ingolstadt gefertigt wird, macht Audi den nächsten großen Schritt auf dem Weg in eine konsequent elektrische Zukunft. Auf der Annual Media Conference hat Audi CEO Gernot Döllner den A2 e-tron bereits angekündigt. Vor seiner Premiere im Herbst durchläuft der Prototyp verschiedene Erprobungsphasen: Auf Schnee und Eis, im Windkanal der Technischen Entwicklung von Audi in Ingolstadt sowie auf öffentlichen Straßen sammelt der noch getarnte A2 e-tron wichtige Testkilometer.
Eisige Temperaturen, verschneite Straßen und spiegelglatte Handling-Kurse auf einem zugefrorenen See: In der Wintererprobung in Lappland muss der A2 e-tron unter extremen Bedingungen zeigen, was in ihm steckt. Zur Validierung auf einem geheimen Testgelände in Nordschweden liegt der Fokus nicht nur auf der Fahrdynamik, sondern auch auf dem Thermomanagement und der Batterie-Performance. Das Zusammenspiel aus E-Antrieb, Bremsregelsystem und Fahrwerk wird dabei quasi im Minutentakt angepasst, um Fahrgefühl zu optimieren.
Die markante Dachlinie – auf einem früheren Teaserbild bereits deutlich erkennbar – soll dem A2 e-tron nicht nur einen starken Charakter verleihen, sondern auch seine Aerodynamik verbessern. Im Windkanal der Technischen Entwicklung von Audi wird diese kontinuierlich getestet und optimiert. Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 300 km/h, präziser aeroakustischer Messung und einem 235 km/h schnellen Laufband liefert der Windkanal ideale Bedingungen, um das Strömungsverhalten, die Geräuschentwicklung und die thermische Stabilität des A2 e-tron zu optimieren.

Steigungen, wechselnde Fahrbahnbeläge und enge Kurven: Das Entwicklungsteam nutzt die abwechslungsreichen Strecken rund um das Altmühltal, um das Fahrwerk und die Assistenzsysteme schließlich auch im realen Straßenverkehr zu testen.
Quelle: Audi – Pressemitteilung vom 20.05.2026









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