Audi Q4 E-tron Modellpflege: Minimal aufgefrischt

Audi Q4 E-tron Modellpflege: Minimal aufgefrischt
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Stefan Grundhoff
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Der Q4 ist ein zentrales Modell im Elektroportfolio von Audi, und während andere Marken auch in der kompakten Mittelklasse auf ein 800-Volt-Bordnetz umsteigen, bleibt der Q4 E-tron auch nach der Modellpflege bei seiner 400-Volt-Technik. Das sorgt für Einschränkungen bei der Ladegeschwindigkeit, die bei den Topversionen nur von 175 auf 185 kW steigt. Die Basisvariante muss mit maximal 160 kW auskommen.

Immerhin beherrscht der elektrische Crossover aus Ingolstadt nach der Modellpflege das bidirektionale Laden und kann somit auch elektrische Verbraucher wie ein E-Bike, eine Kaffeemaschine oder einen Kompressor mit der nötigen Energie versorgen. Die Akkukapazität liegt je nach Version zwischen 63 und 82 kWh, was eine maximale Normreichweite von knapp 600 Kilometern bis zum nächsten Ladestopp ermöglicht. Da die Batteriegrößen gleichblieben, bringen eine neue Leistungselektronik, nebst neuem Elektromotor im Heck und einem neuen Getriebe Reichweitenzugewinne von rund 30 Kilometern.

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Während sich abgesehen von neuen Lichteinheiten vorne wie hinten mit LED-Technik sowie einer geänderten Kühlermaske optisch von außen kaum etwas getan hat, wird sich der Fahrer der neuen Q4-Generation über Details wie eine um 400 Kilogramm gesteigerte Anhängelast von bis 1,8 Tonnen bei den Allradversionen, eine nunmehr serienmäßige elektrische Heckklappe und sowie ein neues Cockpit nach Vorbild des großen Bruders Q6 E-tron freuen, das optional um ein 12-Zoll-Beifahrerdisplay zu erweitern ist. Die beiden induktiven Ladeschalen in der Mittelkonsole sind nunmehr gekühlt und verfügen über eine allerdings überschaubare Ladeleistung von 15 Watt. Der 515 Liter große Laderaum lässt sich durch Umlegen der Rücksitze auf bis zu 1497 Liter erweitern.

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Basisversion bleibt der allein über die Hinterachse angetriebene Audi Q4 E-tron mit 150 kW / 204 PS, der mit der kleinen 63-kWh-Batterie mindestens 47.500 Euro kostet. Er wird bei 160 km/h abgeriegelt und schafft eine Reichweite von 440 Kilometern bis zum nächsten Ladestopp. Deutlich interessanter dürften für viele die Allradversionen mit 220 kW / 299 PS sowie 250 kW / 340 PS sein, die mit dem großen Batteriepaket rund 550 Kilometer schaffen und 180 km/h schnell sein können.

Hier bieten viele Wettbewerber ebenso wie bei der Ladeleistung jedoch deutlich mehr. Preislich liegen die Allradler bei 55.900 und 59.000 Euro. Die Sportback-Coupé-Versionen kosten nochmals 1950 Euro Aufpreis.

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Stefan Grundhoff

Stefan Grundhoff

Stefan Grundhoff ist seit frühester Kindheit ausgemachter Autofan. Die Begeisterung für den Journalismus kam etwas später, ist mittlerweile aber genau so tief verwurzelt. Nach Jahren des freien Journalismus gründete der Jurist 1994 das Pressebüro press-inform und 1998 die Beratungsfirma press-inform consult.

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