Aldi Süd baut leistungsfähige Schnelllade-Hubs auf

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Aldi Süd

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Um einen aktiven Beitrag zur Mobilitätswende zu leisten und dem Bedarf von Kund:innen mit Elektroauto gerecht zu werden, investiert Aldi Süd seit Jahren in seine Ladeinfrastruktur. Allein in diesem Jahr sind 160 neue E-Ladepunkte an Aldi Süd Filialen entstanden. Nun kündigt der Discounter einen weiteren Schritt an: Das Unternehmen will in den kommenden Jahren an 40 stark frequentierten Orten sogenannte E-Ladehubs aufbauen, an denen bis zu sechs E-Autos gleichzeitig laden können. Die ersten Ladestandorte, an denen mehrere Fahrzeuge gleichzeitig schnellladen können, sind bereits seit Kurzem in Köln und Karlsruhe ans Netz gegangen.

Aldi Süd betreibt aktuell mehr als 700 E-Ladestationen mit insgesamt 1600 Ladepunkten. Knapp die Hälfte dieser Ladestationen sind Schnellladestationen mit bis zu 200 kW Nennleistung, da diese während des Einkaufs und beim „Zwischenladen“ optimal genutzt werden können. Mit bis zu 200 kW schaffen die Schnellladestationen in nur 30 Minuten bis zu 500 Kilometer zusätzliche Reichweite. Damit betreibt Aldi Süd in seinem Vertriebsgebiet eines der größten und leistungsstärksten E-Ladenetze im Lebensmitteleinzelhandel.

Da Aldi Süd die E-Ladestationen selbst betreibt, kann das Unternehmen die Preise eigenverantwortlich gestalten und ganz nach dem Discountprinzip das Stromtanken zu vergleichsweise günstigen Preisen anbieten, aktuell sind es 29 ct/kWh an der Normal-Ladestation, 44 ct/kWh an einer Schnell-Ladestation mit 50 kW Nennleistung und 47 ct/kWh an einer Ultraschnell-Ladestation ab 150 kW Nennleistung.

Dabei ist der Bezahlvorgang an den Ladepunkten einfach per Karte möglich: „Seit langem setzt sich Aldi Süd für das Ad hoc-Laden ein, da es den Ladeprozess vereinfacht und für Preistransparenz sorgt. Daher können unsere Kund:innen an all unseren E-Ladestationen einheitlich mittels Giro- und Kreditkarte sowie gängigen NFC-Smartphones bezahlen“, betont Jan Riemann, Group Director Real Estate bei Aldi Süd.

Wie die Aldi Süd Filialen beziehen die E-Ladestationen ebenfalls zertifizierten Grünstrom, und bei sonnigem Wetter nutzt Aldi Süd – je nach Situation vor Ort – zusätzlichen Solarstrom von Photovoltaikanlagen auf den Filialdächern. Dabei stehen die meisten E-Ladestationen auch außerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung.

Quelle: Aldi – Pressemitteilung vom 29.10.2025

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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