VOLTFACTORY #01 stellt die E-Auto Batterie in den Fokus

VOLTFACTORY #01 stellt die E-Auto Batterie in den Fokus
Copyright:

VOLTLABOR

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

In Bad Leonfelden, Österreich, entsteht die VOLTFACTORY #01, welche die Elektroauto-Batterie bei Batterie-Spezialist VOLTLABOR noch stärker in den Fokus rückt. Auf einer Fläche von 3.900 Quadratmeter soll ein Büro- und Produktionsstandort rund um die Batterie entstehen. Des Weiteren werden neue Arbeitsplätze in einem innovativen Unternehmensumfeld geschaffen. Ziel ist es, in Bad Leonfelden das technologisch führende Batterie-Produktionswerk Österreichs aufzubauen.

Mit der VOLTFACTORY #01, wolle man nicht weniger als das Pilot- und Vorzeigewerk schaffen, auf dessen Basis VOLTLABOR weltweit expandieren und weitere Batterie-Produktionsstandorte aufbauen will, so das Unternehmen in einer entsprechenden Mitteilung. Um dies zu erreichen, wolle VOLTLABOR den Markzugang und die Werks-Infrastruktur der Miba nutzen. Die Technologiegruppe mit weltweit mehr als 30 Produktionsstandorten ist seit Sommer 2019 an VOLTLABOR beteiligt.

Geschäftsführer Stefan Gaigg äußert sich wie folgt zu den Plänen: „VOLTLABOR ist weltweit das erste Unternehmen, das durch eine spezielle Laserkontaktierung Batterie-Rundzellensysteme fertigt. Die starke Marktnachfrage und viele neue Kundenprojekte schaffen nun die Grundlage für die Erweiterung.“ Bisher produziere das Unternehmen auf einer vollautomatischen Fertigungslinie – dem VOLTjet® – Batterie-Systeme für Fahrzeuge, Busse, Baumaschinen, Boote oder bemannte Drohnen. Als Teil der intensiven Zusammenarbeit mit der Miba baut VOLTLABOR den Miba FLEXcooler®, ein mehrfach ausgezeichnetes und neuartiges System zum Temperaturmanagement, in seine Batteriesysteme ein.

Wie VOLTLABOR darüber hinaus zu verstehen gibt, sollen am neuen Standort auch die Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung intensiv vorangetrieben werden. So sind VOLTLABOR und die Miba zwei von nur sechs österreichischen Unternehmen, die von der Europäischen Kommission in das IPCEI (Important Project of Common European Interest) Programm „EuBatIn“ aufgenommen worden sind. Ziel des Programms ist es, eine wettbewerbsfähige, europäische Batterieproduktion aufzubauen. Die Mühlviertler Batteriespezialisten arbeiten dort mit Unternehmen wie BMW, Rimac, Fiat, Northvolt, AVL oder Varta zusammen.

Quelle: Miba.com – Batterie-Spezialist VOLTLABOR kauft 3.900 Quadratmeter-Betriebsstandort in Bad Leonfelden

worthy pixel img

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Google Preferred Badge - Elektroauto-News
Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Automobilindustrie

Automobiler Mittelstand meldet Standortkrise in Deutschland

Automobiler Mittelstand meldet Standortkrise in Deutschland

Sebastian Henßler  —  

Eine VDA-Umfrage unter 116 Unternehmen zeigt, dass sich die Geschäftslage im automobilen Mittelstand deutlich verschlechtert hat.

EU-Regulierung beschleunigt Chinas Fabrikoffensive in Europa

EU-Regulierung beschleunigt Chinas Fabrikoffensive in Europa

Sebastian Henßler  —  

Chinesische Autobauer sichern sich Produktionsstandorte in Europa, bevor ein neues EU-Gesetz Direktinvestitionen aus China erschwert.

„Made in Europe“: VW, Stellantis und Renault fordern simple EU-Regeln

„Made in Europe“: VW, Stellantis und Renault fordern simple EU-Regeln

Tobias Stahl  —  

Volkswagen, Stellantis und Renault wenden sich in einem gemeinsamen Schreiben an die EU – und fordern möglichst simple Regeln zum Schutz der hiesigen Automobilindustrie.

CATL-Chef dämpft Erwartungen an Festkörperbatterien

CATL-Chef dämpft Erwartungen an Festkörperbatterien

Sebastian Henßler  —  

Nicht Zeitpläne, sondern technische Durchbrüche entscheiden über die Zukunft der Festkörperbatterie. CATL-Chef Zeng erklärt, wo die Technologie heute steht.

Mercedes-Veteran: Warum deutsche Firmen den Mut verloren haben

Mercedes-Veteran: Warum deutsche Firmen den Mut verloren haben

Sebastian Henßler  —  

Harald Schlarb war 36 Jahre bei Mercedes, baute die Tesla-Gigafactory mit auf – und erklärt, warum deutsche Firmen das Risiko wieder lernen müssen.

Exklusiv: Wie Alpitronic seine Hypercharger vor Hackern schützt

Exklusiv: Wie Alpitronic seine Hypercharger vor Hackern schützt

Sebastian Henßler  —  

Alpitronic lässt seine Ladesäulen hacken – ohne Grenzen und mit KI-Unterstützung. Was dahintersteckt, zeigt ein exklusiver Besuch im Cybersecurity-Labor.

Was steckt hinter Alpitronics Testlabor? Wir waren vor Ort

Was steckt hinter Alpitronics Testlabor? Wir waren vor Ort

Sebastian Henßler  —  

Wie macht man einen Hypercharger fit für Norwegen, Arizona und die Türkei? Die Antwort liegt im Bozner R&D-Zentrum von Alpitronic.