Wie Stellantis autonomes Fahren voranbringen will

Wie Stellantis autonomes Fahren voranbringen will
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Stellantis

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Beim Hi-Drive Final Event in Brüssel hat der 14 Automarken unter einem Dach vereinende Automobilkonzern Stellantis seine neuesten automatisierten Fahrtechnologien präsentiert und gezeigt, wie Systeme der nächsten Generation komplexen Verkehr sowie reale Fahrbedingungen bewältigen können.

Hi-Drive ist Europas Vorzeigeprojekt, das sich der Weiterentwicklung der Fahrzeugautomatisierung und der Ermöglichung eines höheren Grades des automatisierten Fahrens in verschiedenen Umgebungen widmet. Das Programm konzentriert sich darauf, die Fähigkeiten automatisierter Fahrzeuge zu erweitern und gleichzeitig sicherzustellen, dass sie im Alltag sicher, zuverlässig und effizient funktionieren.

Anne Laliron, SVP Technology Research bei Stellantis, sagte: „Hi-Drive ist ein großartiges Beispiel für offene Innovation. Das Programm gibt uns die Möglichkeit, automatisierte Fahrtechnologien mit führenden europäischen Partnern zu entwickeln und zu testen. Durch die Zusammenarbeit können wir praktische und zuverlässige Lösungen liefern, die den Alltag für alle sicherer und einfacher machen.“

Im Rahmen von Hi-Drive präsentierte Stellantis zwei Living Lab-Fahrzeuge: Einen Peugeot e-2008, ausgestattet mit einem Dach-Sensormodul mit acht Lidars, neun Kameras, vier Radargeräten sowie V2X-Kurzstrecken- und Mobilfunkkonnektivität. Dieses Fahrzeug sammelt 360°-Umgebungsdaten, um automatisierte Funktionen in dichten urbanen Szenarien zu validieren. Sowie einen Maserati Levante (Modelljahr 2018), der V2X-Kommunikation und hochauflösende Kartierung demonstriert, um Echtzeit-Gefahrenwarnungen und dynamische Verkehrszeichenerkennung für sichereres und informierteres Fahren zu unterstützen.

Zukünftige hochautomatisierte Fahrzeuge, einschließlich fahrerloser Systeme, benötigen eine fortschrittliche Konnektivität. Stellantis testet daher auch Kurzstrecken- und 5G-Mobilfunkkommunikation, um Verkehrs- und Straßeninformationen mit anderen Fahrzeugen und der digitalen Infrastruktur auszutauschen – wichtige Voraussetzungen für das automatisierte Fahren der nächsten Generation.

Stellantis baut sein Angebot rund um ADAS und autonomes Fahren weiter mit intuitiven Funktionen aus, die Fahrerinnen und Fahrer heute unterstützen – von Echtzeit-Verkehrsinformationen bis hin zum freihändigen Fahren auf der Autobahn auf Level 2+.

Stellantis

Das Unternehmen will zudem Level-4-autonome Fahrzeuge (fahrerlos) für Robotaxi-Dienste weltweit durch zwei parallele Kooperationen voranbringen: eine mit Nvidia, Uber und Foxconn und eine weitere mit Pony.ai – beide mit Fokus auf skalierbare, kosteneffiziente Lösungen für die fahrerlose Mobilität. Beide Kooperationen bauen auf AV-Ready-Plattformen von Stellantis auf, die eine gewisse Flexibilität bieten, um sich an verschiedene Anwendungsfälle im Bereich der Personen- und der Nutzfahrzeugmobilität anzupassen.

Durch Investitionen in fortschrittliche Automatisierungstechnologien will Stellantis eine Zukunft gestalten, in der Mobilität zunehmend fahrerlos, vernetzt und nachhaltig ist – und so intelligentere Städte und sicherere Straßen schafft.

Quelle: Stellantis – Pressemitteilung vom 05.12.2025

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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