Polestar und Cake enthüllen in limitierter Auflage produziertes Elektromotorrad

Cover Image for Polestar und Cake enthüllen in limitierter Auflage produziertes Elektromotorrad
Copyright ©

Polestar

Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 3 min

Der Autohersteller Polestar und das E-Motorrad-Start-up Cake haben ihre erste Zusammenarbeit für eine spezielle Version des neuen kompakten Cake Makka Elektromotorrads bekanntgegeben. Die Makka – Polestar edition by Cake wird das erste Mal auf der IAA 2021 in München gezeigt. Sie basiert auf der neuesten Motorradplattform von Cake und verfügt über einzigartige Design- und Komponentenmerkmale sowie technische Upgrades. Das Projekt soll das gemeinsame Bestreben der Marken, den Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität zu beschleunigen, weiter unterstreichen.

Das leichte Elektromotorrad wurde speziell entwickelt, um in Kombination mit dem Polestar 2 noch vielseitiger eingesetzt werden zu können. Über eine Anhängerkupplung am Heck kann das Motorrad transportiert und während der Fahrt sogar direkt am Auto aufgeladen werden. Einmal geparkt, kann das Motorrad als Pendlerfahrzeug für die letzte Meile, als allgemeine Transportlösung in der Stadt oder sogar für Abenteuer im Gelände genutzt werden.

Polestar-Cake-Elektromotorrad-Seite
Polestar

Die Makka – Polestar edition by Cake ist der nächste Schritt in unserer Markenkooperation und gibt uns die Möglichkeit, breitere Mobilitätsherausforderungen zu bewältigen“, sagt Polestar CEO Thomas Ingenlath. „Gemeinsam mit Marken wie Cake setzen wir Impulse für eine nachhaltigere Zukunft.

Die Special Edition ist eine maßgeschneiderte Version des neuen Motorrads mit zahlreichen Styling Anpassungen: ein schlanker LED-Scheinwerfer, ein Öhlins-Dämpfer hinten, schwarze Details sowie ein Rahmen und eine Batterieabdeckung in Polestar Snow matt. Vollelektrische Antriebe von Cake und minimalistische Designmerkmale von Polestar verbinden die Marken und Fahrzeuge noch weiter.

Polestar-Cake-Elektromotorrad-Dämpfer
Polestar

Anstatt Zeit im Stau zu verschwenden, einen Parkplatz zu suchen oder sich in einen überfüllten Zug zu quetschen, wollen wir zusammen mit dem Team von Polestar die Zukunft der Mobilität flexibel, zugänglich und emissionsfrei gestalten – mit dem Ziel, Städte für Menschen zu schaffen, nicht länger für Autos, die die Umwelt verschmutzen“, sagt Stefan Ytterborn, CEO und Gründer von Cake.

Zu den technischen Daten macht Polestar bislang zwar noch keine Angaben, sie dürften allerdings mit denen des normalen Makka übereinstimmen. Dies gibt es in zwei Versionen – mit 25 und mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit. Die 25-km/h-Version Cake Makka Range mit 60 Kilometer Reichweite gibt es ab 3500 Euro, die schnellere Variante Makka Flex mit 50 Kilometer Reichweite kostet ab 3800 Euro. Gut möglich ist allerdings, dass sich die Preise der höherwertigen Polestar-Version davon unterscheiden.

Das Motorrad werde ein Flagship-Produkt im neuen Polestar Additionals Webshop sein, der nach einem ersten exklusiven Pre-Launch für die Polestar Community Anfang des Sommers nun für ein breiteres Publikum öffnet. Der Webshop bietet Lifestyle-Produkte wie T-Shirts, Hoodies, Taschen und Trinkflaschen sowie die Makka – Polestar edition by Cake an.

Quelle: Polestar – Pressemitteilung vom 06.09.2021

worthy pixel img
Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Artikel teilen:

Schreib einen Kommentar und misch dich ein! 🚗⚡👇


Erdna:

So ist das, wenn man sich über Äusserlichkeiten definiert.

Ulrich:

Worin besteht eigentlich genau die Nachhaltigkeit bei einem 2,1 Tonnen Fahrzeug mit einem kleinen elektrischen zweirädrigen Rettungsboot und kanpp 30 kWh Verbrauch pro 100 km (laut ADAC)?

Hiker:

Einzig die Aussage: „Städte für Menschen zu schaffen, nicht länger für Autos, die die Umwelt verschmutzen“ gefällt mir in diesem Artikel. Das Motorrad ist pothässlich, uninspiriert und nichts für die praktische Anwendung.

Ulrich:

Ja, die meisten E-Bikes für den Alltag haben einen Gepäckträger. Oder siehst du das anders?

Ulrich:

Aber dass für Polestar der Gepäck/Zubehör-Träger entfernt wurde, ist nicht klug…

Von oben zitiert:

Einmal geparkt, kann das Motorrad als Pendlerfahrzeug für die letzte Meile, als allgemeine Transportlösung in der Stadt oder sogar für Abenteuer im Gelände genutzt werden.

Im Gelände mag der Gepäckträger hinderlich sein, aber in der Funktion als „allgemeine Transportlösung“?

ps: +1

Herwig:

„MOTORRAD“ ist ein großes Wort für dieses Moped (so nennt es Cake übrigens selbst!), schafft doch sogar die schnelle Version nur 45 km/h!
Zu den Änderungen für die Polestar-Edition:
Die Batterieabdeckung, die hier montiert ist, sollte überhaupt Serie werden!
Aber dass für Polestar der Gepäck/Zubehör-Träger entfernt wurde, ist nicht klug…

Hartmut Hofmann:

ganz ehrlich – ich würde mich mit so einem hässlichen Ding nicht auf die Straße trauen

Ähnliche Artikel

Cover Image for China-Experte: „Fehler sind Teil des Fortschritts“

China-Experte: „Fehler sind Teil des Fortschritts“

Sebastian Henßler  —  

In der aktuellen Podcast-Folge hatte ich die Gelegenheit, mit Dr. Thomas Kiefer zu sprechen – Journalist, Asien-Experte und profunder Kenner der chinesischen Industriepolitik. Seit Ende der 1980er Jahre beobachtet er vor Ort in Shanghai die Entwicklungen, war unter anderem in Joint Ventures wie Shanghai Volkswagen unterwegs und hat über Jahrzehnte hinweg verschiedene Länder Asiens bereist […]

Cover Image for Alpitronic CEO: „Laden muss immer funktionieren“

Alpitronic CEO: „Laden muss immer funktionieren“

Sebastian Henßler  —  

Im exklusiven Interview verrät Philipp Senoner, warum 400 kW für den Massenmarkt reichen, 850 kW und darüber hinaus aber als Sonderlösung kommen werden.

Cover Image for Diese 7 günstigen E-Autos unterstützen Plug & Charge

Diese 7 günstigen E-Autos unterstützen Plug & Charge

Daniel Krenzer  —  

Stecker rein und einfach losladen: Diese unkomplizierte Art des E-Auto-Ladens gibt es für immer mehr Modelle. Doch welche sind die günstigsten?

Cover Image for Volkswagen richtet Produktion auf KI-gestützte Zukunft aus

Volkswagen richtet Produktion auf KI-gestützte Zukunft aus

Michael Neißendorfer  —  

Effizienter, intelligenter und resilienter will Deutschlands größter Autohersteller werden: Dafür setzt der VW-Konzern in der Produktion verstärkt KI ein.

Cover Image for Neuer Volvo XC70: Der Plug-in-Hybrid für die Langstrecke

Neuer Volvo XC70: Der Plug-in-Hybrid für die Langstrecke

Michael Neißendorfer  —  

Im stadtnahen CLTC-Zyklus fährt der neueste Plug-in-Hybrid von Volvo 200 Kilometer weit. Ob er nach Europa kommt, ist noch offen.

Cover Image for Nio: 200.000 Akku-Wechsel in Europa, aber kaum neue Stationen

Nio: 200.000 Akku-Wechsel in Europa, aber kaum neue Stationen

Daniel Krenzer  —  

Mit der Anzahl der getauschten Akkus geht es für Nio in Europa voran, doch von den 170 geplanten Standorten gibt es bislang nur 60.