Omoda & Jaecoo erweitert das Angebot um ein Modell, das neben Hybrid und Plug-in-Hybrid auch als reines Elektroauto vorgesehen ist, wahlweise mit Zwei- oder Allradantrieb. Seine Weltpremiere feierte der neue Omoda X Mitte Oktober auf dem Chery International User Summit im chinesischen Wuhu. Positioniert wird er als „Cross Off-Road Vehicle“. Gemeint ist ein Crossover, der die Dynamik eines Sportwagens mit der Robustheit eines Geländewagens verbinden soll.
Zur Wahl stehen drei Antriebsarten. Beim Hybrid bleibt es ausschließlich beim Zweiradantrieb, während für Plug-in-Hybrid und Elektroauto jeweils zusätzlich eine Allradvariante geplant ist. Konkrete Angaben zu Batteriekapazität, Reichweite, Leistung in kW oder Ladeleistung der vollelektrischen Version macht der Hersteller bislang nicht. Offen sind ebenso Marktstart, Verfügbarkeit und Preise in Europa. Diese Informationen will Omoda & Jaecoo erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.
Deutlich konkreter wird die Marke bei den Werten abseits befestigter Straßen. Das Datenblatt nennt 200 Millimeter Bodenfreiheit sowie eine Wattiefe, die auf über 700 Millimeter ausgelegt ist. Anhänger dürfen bis zu 1800 Kilogramm wiegen, auf dem Dach sind 75 Kilogramm erlaubt. Ergänzt wird das Paket durch eine Wärmebilderkennung, deren Reichweite laut Hersteller bis zu 90 Meter beträgt.
Ein Blick auf die Abmessungen zeigt, wie das Modell den Spagat zwischen Gelände und Alltag angehen soll: Offroad-Werte treffen auf ein Format, das ausdrücklich straßentauglich bleiben soll. Der Crossover misst 4954 Millimeter in der Länge, 1920 Millimeter in der Breite und 1702 Millimeter in der Höhe. Zwischen den Achsen liegen 2700 Millimeter. Für Kleinigkeiten im Innenraum stehen insgesamt 39 Ablagen zur Verfügung.
Scharfe Linien außen, große Bildschirme innen
Gestalterisch greift der Omoda X auf die Designsprache „Super Mecha“ zurück, die die Marke kürzlich beim neuen Omoda 4 auf dem Pariser Automobilsalon gezeigt hat. Scharfe geometrische Linien sollen der Silhouette einen entschlossenen Auftritt geben. Die für Omoda typische Mecha-Ästhetik unterstreicht nach Angaben des Unternehmens den progressiven Charakter des Autos.
Innen setzt sich dieser Ansatz unter dem Begriff „Wild Mecha“ fort, den Omoda als geometrisch und funktional beschreibt. Zentrale Elemente sind ein 10,25 Zoll großes Kombiinstrument und ein 13,2 Zoll messender Bildschirm in der Mitte des Armaturenbretts. Gemeinsam bilden beide die digitale Bedienoberfläche, über die sich das Auto steuern lässt.
Hinzu kommt die strategische Einordnung innerhalb der Marke. Mit dem neuen Modell führt Omoda seine Crossover-Strategie unter dem Leitbegriff „Crossvolution“ weiter. Im bestehenden Portfolio finden sich bereits der sportlich-futuristische Omoda 5 und der avantgardistische Omoda 7. Dazu gesellt sich der Omoda 4, der in Paris mit einer an Supercars angelehnten Optik zu sehen war.
Quelle: Chery – Pressemitteilung per Mail








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