Mit einem Einstiegspreis von 35.950 Euro positioniert Nissan die dritte Generation des Leaf im wettbewerbsintensiven Markt der kompakten Elektroautos. Bestellungen sind ab sofort möglich, die ersten Auslieferungen sollen im späten Frühjahr beginnen. Käufer:innen haben die Wahl zwischen zwei Leistungsstufen, zwei Batteriegrößen und vier Ausstattungslinien.
Die Neuauflage des Leaf kombiniert ein überarbeitetes Design mit digitalen Bedienkonzepten und weiterentwickelten Assistenzsystemen. Beim Antrieb stehen zwei Varianten zur Verfügung. In der Basisversion leistet der Elektromotor 130 kW und stellt 345 Newtonmeter Drehmoment bereit. Die stärkere Ausführung kommt auf 160 kW und 355 Newtonmeter. Beide Versionen treiben die Vorderräder an. Als Energiespeicher dient wahlweise eine Lithium-Ionen-Batterie mit 52 oder 75 kWh Kapazität. Nach Herstellerangaben liegt der kombinierte Energieverbrauch bei 13,8 kWh pro 100 Kilometer für die kleinere Batterie und bei 13,7 kWh für die größere.
Mit der 75-kWh-Batterie erreicht das Modell laut WLTP eine kombinierte Reichweite von bis zu 624 Kilometern. An Schnellladesäulen sind mit bis zu 150 kW Ladeleistung innerhalb von 30 Minuten bis zu 440 Kilometer nachladbar. Zur Serienausstattung zählen eine Wärmepumpe sowie eine vierstufig einstellbare Rekuperation über Schaltwippen am Lenkrad. Darüber hinaus ist eine Vehicle-to-Load-Funktion integriert. Sie ermöglicht die Stromversorgung externer Geräte mit bis zu 3,6 kW. Ebenfalls standardmäßig verbaut ist ein 11-kW-On-Board-Ladegerät für dreiphasiges Laden an Wechselstromstationen oder Wallboxen.
Die Ausstattung gliedert sich in die Linien Engage, Engage+, Advance und Evolve. Bereits die Basisversion bietet 18-Zoll-Leichtmetallräder, beheizbare und elektrisch einstellbare Außenspiegel sowie eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit Fern-Vorklimatisierung. Hinzu kommen Keyless Entry, ein rahmenloser Innenspiegel und ein Kunstlederlenkrad. Informationen werden über eine 12,3 Zoll große Instrumentenanzeige und einen ebenso großen Touchscreen dargestellt. Smartphones lassen sich drahtlos über Apple CarPlay oder Android Auto einbinden.
Größere Batterie im Nissan Leaf gegen Aufpreis eine Option
Wer die größere Batterie wählt, zahlt einen Aufpreis von 5250 Euro. In dieser Kombination ist auch eine Batterieheizung enthalten, die eine konstante Betriebstemperatur unterstützen und damit schnellere Ladevorgänge ermöglichen soll. Ab der Linie Engage+ ist ausschließlich die 75-kWh-Variante erhältlich. Hier wachsen Instrumentendisplay und Touchscreen auf 14,3 Zoll. Zudem ist das Navigationssystem NissanConnect mit integrierten Google-Diensten an Bord, darunter Google Maps, ein EV-Routenplaner und der Sprachassistent Google Assistant. Über den Google Play Store lassen sich weitere Anwendungen installieren.
Mit der Ausstattung Advance kommen unter anderem ein Head-up-Display, ein dimmbares Panorama-Glasdach sowie beheizbare Vordersitze hinzu. Ein beheizbares Lenkrad und eine Ambientebeleuchtung mit 64 Farben ergänzen das Paket. Das Topmodell Evolve verfügt zusätzlich über ein Soundsystem von Bose mit neun Lautsprechern, elektrisch einstellbare Sitze samt Lordosenstütze und Massagefunktion sowie 19-Zoll-Räder. Ein V2L-Adapter gehört hier ebenfalls zum Lieferumfang.
Preislich reicht das Angebot von 35.950 Euro für die Basisversion bis 48.000 Euro für die Variante Evolve. Ergänzend verweist Nissan auf staatliche Fördermöglichkeiten von bis zu 6000 Euro, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Für das Leasing des Leaf Engage mit 52-kWh-Batterie nennt der Hersteller zudem einen Bonus von 4600 Euro. In Kombination mit der maximalen Förderung ergibt sich ein möglicher Preisvorteil von bis zu 10.600 Euro. Abgerundet wird das Angebot durch eine Herstellergarantie von drei Jahren oder 100.000 Kilometern, die optional auf bis zu zehn Jahre erweitert werden kann. Für die Batterie gilt eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 Kilometern.
Quelle: Nissan – Pressemitteilung








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