Mazda und Panasonic vertiefen Batterie-Partnerschaft für E-Autos

Mazda und Panasonic vertiefen Batterie-Partnerschaft für E-Autos
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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

Mazda ebnet den Weg für die nächste Generation von Elektroautos: Der japanische Automobilhersteller bereitet gemeinsam mit Panasonic Energy, einem Unternehmen der Panasonic Gruppe, die Lieferung zylindrischer Lithium-Ionen-Hochvoltbatterien der nächsten Generation vor. Sie sollen in neuen batterieelektrischen Mazda Modellen zum Einsatz kommen, die voraussichtlich ab 2027 auf den Markt rollen, so Mazda in einer aktuellen Mitteilung.

Die jetzt bekanntgegebene Vereinbarung ist Teil der mittel- und langfristigen Partnerschaft, die beide Unternehmen schon früher angekündigt hatten. In einem gemeinsamen Projekt, das bereits vom japanischen Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie genehmigt wurde, wollen sie nun die Batterieproduktion und Technologieentwicklung ausweiten, um eine stabile Versorgung sicherzustellen.

Im Einklang mit seinem Unternehmensplan, der in drei verschiedene Phasen bis 2030 unterteilt ist, will Mazda die Produktion von Elektroautos vorantreiben. Für das Jahr 2027 ist die Einführung eines E-Autos auf einer eigens entwickelten EV-Plattform geplant.

Panasonic Energy liefert die entsprechenden Akkus: Das Unternehmen will ab 2027 zylindrische Lithium-Ionen-Batterien in seinen Werken Suminoe und Kaizuka in der Region Osaka fertigen und seine Produktionskapazitäten bis zum Jahr 2030 auf 10 GWh pro Jahr erhöhen. Die Akkus werden von Mazda in Module verpackt.

Eine strategische Ressource für besseren Klimaschutz

Die japanische Regierung sieht in Speicherbatterien eine strategische Ressource auf dem Weg in die CO2-Neutralität bis 2050. Hierfür sollen die inländischen Batterielieferketten ausgebaut und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit verbessert werden. Mazda und Panasonic Energy wollen durch ihre Kooperation die Lieferketten für zylindrische Lithium-Ionen-Hochvoltbatterien stärken und die Produktion in Japan optimieren und erweitern.

Die beiden Unternehmen wollen demnach weiterhin zusammenarbeiten, um gesellschaftliche Herausforderungen wie die Eindämmung der globalen Erwärmung, die Förderung eines nachhaltigen Wachstums in der Automobil- und Batteriebranche, die Unterstützung lokaler Arbeitsplätze und die Förderung von Talenten anzugehen.

„Mazda hat sich der CO2-Neutralität verschrieben“

Diese Zusammenarbeit versetzt uns in die Lage, die Expansion der Elektroauto-Produktion voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit der japanischen Batterieindustrie zu steigern. Unser oberstes Ziel ist es, eine nachhaltige Gesellschaft zu fördern – und wir sind entschlossen, dieses Ziel zu erreichen“, erklärt Kazuo Tadanobu, Präsident und CEO von Panasonic Energy.

Mazda hat sich der CO2-Neutralität verschrieben und treibt den Übergang zur Elektrifizierung mit verschiedenen Lösungen voran, die den Bedürfnissen und dem Lebensstil unserer Kunden gerecht werden“, ergänzt Masahiro Moro, Präsident und CEO von Mazda. „Wir werden die hocheffizienten, leistungsstarken und sicheren Batterien von Panasonic Energy optimal nutzen, um unseren Kunden einzigartige Mazda Elektroautos anzubieten, die Design, Komfort und Reichweite perfekt miteinander verbinden.“

Quelle: Mazda – Pressemitteilung vom 05.09.2024

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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