Hyperdrive eröffnet große Batteriefabrik im Nordosten Englands

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Hyperdrive

Michael Neißendorfer
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Der Lithium-Ionen-Batteriehersteller Hyperdrive Innovation hat im britischen Sunderland ein neues Werk eröffnet, in dem jährlich bis zu 30.000 Batteriepacks hergestellt werden sollen. Die neue Fabrik mit dem Namen HYVE soll eine der größten Produktionsstätten für Elektroauto-Akkus Großbritanniens werden.

Seit dem Umzug nach Sunderland im Jahr 2014 hat das Unternehmen Hyperdrive, das Batteriepakete für Elektrofahrzeuge und Energiespeichersysteme herstellt, bereits sieben Millionen Pfund (fast acht Millionen Euro) in seine Fertigungskapazitäten investiert. Zu den Kunden, die von HYVE profitieren werden, gehört unteranderem der Bau-, Industrie- und Landmaschinenhersteller JCB, der bereits für seinen vollelektrischen Minibagger Batterien von Hyperdrive verwendet.

Mit der neuen Einrichtung kann das Unternehmen auch die wachsende Nachfrage internationaler Kunden eingehen. Der Umzug beschleunigt auch die neuen Produktentwicklungs- und Technologie-Vorhaben von Hyperdrive und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit auf globaler Ebene.

„Wir arbeiten mit einigen der zukunftsorientiertesten und innovativsten Unternehmen der Welt als vertrauenswürdigem Partner für Elektrifizierung und Energiespeicherung zusammen. Mit HYVE können wir ein qualitativ hochwertiges Produkt liefern, das unseren Kunden zur richtigen Zeit die richtige Energie liefert.“ – Chris Pennison, CEO von Hyperdrive

„JCB ist führend bei sauberer Technologie und der Reduzierung schädlicher Emissionen, insbesondere in städtischen, luftqualitätssensiblen Umgebungen und geschlossenen Räumen“, so Bob Womersley, Director Advanced Engineering bei JCB. Der Baumaschinenhersteller habe die E-TEC-Technologie eingeführt, „um am Einsatzort keine Emissionen zu verursachen, ohne die Maschinenleistung zu beeinträchtigen“. Mit den Batterien von Hyperdrive Innovation sei der neue 19C-1E der erste vollelektrische Minibagger der Branche.

Auf die Partnerschaft zwischen diesen beiden britischen Unternehmen wurde kürzlich auch in einer Regierungserklärung verwiesen, in der die Absicht des Vereinigten Königreichs bekräftigt wurde, im Rahmen seiner Industriestrategie an die Weltspitze bei emissionsfreien Fahrzeugen zu gelangen.

„Wir haben uns verpflichtet, Großbritannien im Rahmen unserer Industriestrategie und des Vertrags über den Automobilsektor als Weltmarktführer für Batterietechnologie zu etablieren, und das HYVE-Werk wird dazu beitragen, dass wir dieses Ziel erreichen.“ – Andrew Stephenson, Parlamentssekretär im Wirtschaftsministerium Großbritanniens

Hyperdrive ist 2014 in das Future Technology Center (FTC) in Washington, Sunderland, umgezogen. Das Sunderland City Council das Unternehmen von Anfang an unterstützt, etwa beim Erwerb des Firmengeländes sowie bei der Organisation von Handelsmissionen in Übersee, um Hyperdrives Aktivitäten im Ausland zu fördern.

Hyperdrive hat im vergangenen Jahr einen bedeutenden 40-Millionen-Pfund-Deal (etwa 45 Millionen Euro) mit dem taiwanesischen Fertigungsriesen Foxlink Group abgeschlossen. Das Abkommen erlaubt es Foxlink, Patente von Hyperdrive zu nutzen, um seinen modularen Akku in ganz Asien herzustellen und zu verkaufen.

Im vergangen Jahr war Hyperdrive das einzige Unternehmen im Nordosten Englands, das im TechTrack100, einer Liste der am schnellsten wachsenden unabhängigen Technologieunternehmen Großbritanniens, genannt wurde. Zudem gewann das Unternehmen im Juni 2019 den Automotive Award beim prestigeträchtigen „Made in the UK“-Finale.

Quelle: PES Media – New UK facility to produce 30,000 lithium-ion batteries a year

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Michael Neißendorfer

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Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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