Nissan hat den Ariya für das aktuelle Modelljahr überarbeitet und bringt den Elektro-Crossover mit einer Reihe technischer Neuerungen auf den Markt. Der Wagen ist ab sofort bestellbar und soll im September in Deutschland ausgeliefert werden. Der Einstiegspreis liegt bei 58.840 Euro für die frontangetriebene Variante mit 87-kWh-Akku und 178 kW Leistung.
Optisch setzt Nissan auf die konzerneigene Designphilosophie des „zeitlosen japanischen Futurismus“. Die Frontpartie wurde neu gestaltet: Eine in Wagenfarbe gehaltene Frontblende sowie ein überarbeitetes V-Motion- und Lampendesign sollen eine klarere, nahtlosere Optik erzeugen. Neu gestaltete 20-Zoll-Räder in einer Aluminium-Kunststoff-Kombination gehören zur Serienausstattung. Die Farbpalette wächst um die neue Außenfarbe „Plasma Green“, die nach Herstellerangaben von natürlichen Lichtphänomenen inspiriert ist.

Im Innenraum wurde die Mittelkonsole neu konzipiert, das Stauraumvolumen dort wächst auf 3,8 Liter. Die induktive Ladestation lädt Mobiltelefone nun mit bis zu 15 Watt und ist zur Vermeidung von Überhitzung mit einer aktiven Kühlung ausgestattet. Eine LED-Ambientebeleuchtung mit 64 Farben sowie besser positionierte USB-C-Anschlüsse ergänzen das überarbeitete Cockpit.
Google-Integration und schnelleres Laden im Alltag
Auf der Technologieseite hält die aktuelle Generation von NissanConnect mit integrierten Google-Diensten Einzug. Google Maps lässt sich per Sprachbefehl aktivieren und plant Ladestopps automatisch anhand des aktuellen Ladestands ein. Die Hochvoltbatterie wird dabei vorausschauend auf den Ladevorgang vorbereitet, um sie in das optimale Temperaturfenster zu bringen.
Ein serienmäßiges Head-up-Display ergänzt die Navigationsdarstellung. Über die NissanConnect Services App können Nutzer:innen Ladestand, Ladevorgänge, Klimaeinstellungen und Reifendruck per Smartphone verwalten.
Beim Laden selbst bleibt das 11-kW-Bordladegerät für AC-Ladepunkte gesetzt; an DC-Schnellladesäulen sind bis zu 130 kW möglich. Neu in der Serienausstattung ist ein Vehicle-to-Load-Adapter (V2L), über den sich externe Elektrogeräte mit bis zu 3,7 kW versorgen lassen – etwa E-Bikes oder Elektrogrills.
Überarbeitetes Fahrwerk, erweiterter Rundumsicht-Monitor
Auch am Fahrwerk hat Nissan Hand angelegt. Ziel war mehr Stabilität, weniger Vibrationen und ein ruhigeres Gesamtgefühl. Das ProPilot-Fahrassistenzsystem wurde mit einem optimierten Brems- und Beschleunigungsprofil versehen und unterbindet nun Überholvorgänge in entsprechend gekennzeichneten Bereichen. Der Spurhalteassistent wurde ebenfalls weiterentwickelt.
Der neue Acht-Punkt-Around-View-Monitor nutzt acht Kameras und erstellt ein dreidimensionales Fahrzeugbild inklusive T-Kreuzungsassistent. Bis zu 40 Punkte lassen sich hinterlegen, an denen die Frontkamera automatisch zugeschaltet wird. Ein „durchsichtige Motorhaube“-Modus soll das Rangieren an Bordsteinkanten erleichtern.
Neben der Basisvariante bietet Nissan den Ariya weiterhin mit e-4ORCE-Allradantrieb an. Die Allradvariante leistet 225 kW und ist ab 63.840 Euro erhältlich.
Quelle: Nissan – Pressemitteilung









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