BMW: Erneute Verdopplung beim E-Auto-Absatz

BMW: Erneute Verdopplung beim E-Auto-Absatz
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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
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Zugegeben – die Überschrift wird langsam langweilig. Aber es ist nunmal so: Die BMW-Group hat zum x-ten Mal in Folge nun auch im ersten Quartal des Jahres 2023 beim weltweiten Absatz von vollelektrischen Fahrzeugen ein deutliches Wachstum (plus 83,2 Prozent) erzielt und seinen E-Auto-Absatz einmal mehr knapp verdoppelt. Insgesamt konnten die Münchner in den ersten drei Monaten des Jahres 64.647 vollelektrische Fahrzeuge der Marken BMW und Mini absetzen. Vor allem die Kernmarke entwickelte sich positiv: Die Marke BMW konnte im ersten Quartal den Absatz vollelektrischer Fahrzeuge mit 55.979 Auslieferungen sogar mehr mehr als verdoppeln, mit einem Wachstum von 112,3 Prozent, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung.

Insbesondere unsere vollelektrischen Fahrzeuge erfreuen sich rund um den Globus hoher Nachfrage. Es ist uns daher gelungen, im ersten Quartal unser dynamisches Tempo beim Hochlauf der Elektromobilität beizubehalten“, so Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG, zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb. Die BMW Group sei auf Kurs, ein leichtes Wachstum im Gesamtjahr 2023 zu erzielen. „Wesentliche Wachstumstreiber werden unsere vollelektrische Fahrzeuge sowie Modelle aus dem oberen Premiumsegment sein“, so Nota weiter.

Ebenfalls schon altbekannt: E-Autos trotzen dem rückläufigen Gesamtabsatz deutlich. Denn die BMW Group hat im ersten Quartal diesen Jahres weltweit 588.138 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ausgeliefert und somit 1,5 Prozent weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Industrieübergreifend seien weiterhin die Nachwirkungen der abklingenden Corona-Welle in China sowie deren Auswirkungen auf das wirtschaftliche Umfeld deutlich spürbar. In China hat die BMW Group in den ersten drei Monaten des Jahres 194.773 Fahrzeuge der Marken BMW und Mini ausgeliefert, ein Minus von 6,6 Prozent. Eine Stabilisierung der Wirtschaft in China erwartet die BMW Group im Laufe des Jahres.

Eine robuste Absatzsituation zeige sich derzeit in den USA. Der Absatz von BMW und Mini belief sich dort von Januar bis März auf 89.750 Einheiten. Dies entspricht einem Absatzplus von 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Europa verzeichnet die BMW Group einen leicht rückläufigen Absatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, vor allem aufgrund des Export- und Produktionstopps für den russischen Markt. In Europa wurden im ersten Quartal insgesamt 215.917 Fahrzeuge der Marken BMW und Mini ausgeliefert, minus 1,9 Prozent. Weltweit zeigte sich im März ein klarer Aufwärtstrend.

Mit der Aussicht auf profitables Wachstum in einem weiterhin herausfordernden Geschäftsumfeld sowie einem sehr dynamisch steigenden Absatz elektrischer Fahrzeuge blicke die BMW Group zuversichtlich auf das Geschäftsjahr 2023. Dies werde untermauert durch einen insgesamt hohen Auftragsbestand, wie der Hersteller betont. Die BMW Group rechnet 2023 im Segment Automobile mit einem leichten Wachstum ihrer Auslieferungen an Kunden weltweit.

E-Auto-Anteil wächst in den kommenden Jahren dynamisch

Aktuell erfreuen sich demnach insbesondere der Luxus-SUV iX, die Luxus-Limousine i7, die Mittelklasse-Coupé-Limousine i4 und der Mittelklasse-SUV iX3 einer hohen Nachfrage. Zudem finde der neu eingeführte Kompakt-SUV iX1 großen Anklang bei den Kunden.

Mit dem Start der neuen 5er Baureihe und des vollelektrischen i5 in diesem Jahr bietet die Marke BMW ihren Kunden ein breiteres Elektro-Angebot im oberen Modellsegment. Ergänzt wird das Produktportfolio Ende des Jahres durch den vollelektrischen iX2 und den ersten vollelektrischen BMW-Kombi 5er-Touring.

Bei Mini sei vor allem die Nachfrage nach dem vollelektrischen Cooper SE weiterhin hoch. Positive Impulse erwartet die Kompaktwagenmarke durch den Verkaufsstart des ersten vollelektrischen Mini Cooper SE Cabrios. Die neue Mini Familie beginnt das Jahr mit der Präsentation zweier vollelektrischer Mini Modelle und bereitet sich weiter auf die vollständige Elektrifizierung der Marke bis 2030 vor.

Die BMW Group bietet mit der Einführung des neuen i5 in diesem Jahr in jedem ihrer wesentlichen Segmente mindestens ein vollelektrisches Modell an und erwartet in den kommenden Jahren einen steilen Wachstumspfad: So dürfte 2024 mindestens jeder fünfte Neuwagen des Unternehmens über einen vollelektrischen Antrieb verfügen, 2025 soll jedes vierte neu ausgelieferte Fahrzeug ein reines E-Auto sein und 2026 bereits rund jedes dritte. Die dann im Hochlauf befindliche Neue Klasse hat aus Sicht der BMW Group das Potential, die Marktdurchdringung der E-Mobilität zusätzlich zu beschleunigen.

Quelle: BMW – Pressemitteilung vom 11.04.2023

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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