Dieses irre Elektro-Cabrio schafft 413 km/h

Dieses irre Elektro-Cabrio schafft 413 km/h
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Aspark

Daniel Krenzer
Daniel Krenzer
  —  Lesedauer 2 min

Das japanische Unternehmen Aspark hat angekündigt, sein rasantes Elektroauto Aspark Owl zukünftig auch als Roadster anbieten zu wollen. Wie bei der geschlossenen Version haben es die technischen Daten des E-Cabrios in sich. Verbaut wird jeweils ein Elektromotor pro Rad, die zusammen unglaubliche 1456 kW Leistung erbringen (1979 PS). Der Sprint auf Tempo 100 soll in 1,78 Sekunden absolviert sein, Tempo 300 ist in weniger als zehn Sekunden erreicht (alle Werte mit Rollout, also ohne den kurzen Moment der Leistungsentfaltung). In der Spitze sind 413 Kilometer pro Stunde möglich.

Der geschlossene Aspark Owl ist dabei kein Neuling auf dem Elektroauto-Markt für besonders gehobene Ansprüche. „Die Serienversion des Coupés wurde schon 2019 auf der Automesse in Dubai vorgestellt, gebaut wird es seit 2020“, schreibt InsideEVs dazu. Gefertigt wird es indes nicht von Aspark selbst, sondern von der italienischen Manifattura Automobili Torino (MAT). Zudem handelt es sich um rare Sammlerstücke. Während der bisherige Owl insgesamt auf 50 Fahrzeuge limitiert ist, soll der offene Roadster nur 20 Mal gebaut werden.

Unterschiedlich große Räder

Vergleichsweise klein ist mit 69 kWh die eingesetzte Batterie, mit der etwa 250 Kilometer Reichweite möglich sein sollen. Doch wer die hohen Geschwindigkeiten ausnutzt, die das Fahrzeug hergibt (hoffentlich auf einer Rennstrecke), der dürfte schon nach gut 100 Kilometern wieder nachladen dürfen. Mit 100 kW ist die maximale DC-Leistung ebenfalls sehr überschaubar. Für die öffentliche Straße ist das Modell zudem auf immer noch ziemlich verrückte 350 km/h gedrosselt.

Ausgestattet ist der Owl vorne mit 20-Zöllern, hinten sind die Räder mit 21 Zoll etwas größer. Die Bodenfreiheit lässt sich zwischen 8 und 16 Zentimetern einstellen. Bei hohen Geschwindigkeiten passt sich der Heckspoiler automatisch an, um eine höhere Aerodynamik zu ermöglichen. Man kann es angesichts der technischen Daten und Stückzahl des Fahrzeuges schon erahnen, dass dies kein Schnäppchen sein wird, auch wenn die Ladetechnik mehr Opel als Traumauto ist. Der geschlossene Owl kostet knapp drei Millionen Euro. Der Preis für den Roadster wurde noch nicht kommuniziert, dürfte aber in ähnlichen Sphären liegen.

Quelle: InsideEVs – Aspark Owl Roadster mit 4 E-Motoren sprintet in 1,78 Sek. auf 100

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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