Aral pulse senkt Ladepreise um bis zu 10 Prozent

Aral pulse senkt Ladepreise um bis zu 10 Prozent
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Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 2 min

Aral hat zum 1. Juli die Preise für seinen Klassik-Tarif in der Aral pulse App gesenkt. Betroffen ist das Laden an Aral pulse Ladesäulen in Deutschland, wie der Anbieter seinen Kund:innen per E-Mail mitteilte. Die Anpassung gilt für alle drei Leistungsklassen und bringt spürbare Entlastungen gegenüber den bislang gültigen Konditionen.

Bisher zahlten Nutzer:innen im Klassik-Tarif für AC-Laden bis 22 Kilowatt 0,54 Euro pro Kilowattstunde. Ab dem 1. Juli sinkt dieser Preis auf 0,47 Euro pro Kilowattstunde. Beim DC-Laden mit bis zu 50 Kilowatt reduziert sich der Tarif von 0,59 Euro auf 0,52 Euro pro Kilowattstunde. Die größte Differenz zeigt sich im Schnelllade-Segment oberhalb von 50 Kilowatt: Dort fällt der Preis von 0,69 Euro auf 0,62 Euro pro Kilowattstunde, ein Rückgang von rund zehn Prozent.

Neue Preise gelten ohne Zutun der Kund:innen

Wer den Klassik-Tarif bereits nutzt, muss nach eigenen Angaben von Aral nichts weiter unternehmen. Die neuen Preise greifen automatisch und werden, wie es in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorgesehen ist, vor jedem Ladevorgang in der App sowie auf der Website angezeigt. Mit dem Start des Ladevorgangs gelten sie als akzeptiert. Alle genannten Beträge verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer.

Der Klassik-Tarif ist einer von mehreren Bezahlmodellen, die Aral pulse aktuell anbietet. Daneben existiert der Extra-Tarif mit monatlicher Grundgebühr von 2,99 Euro, der nach aktuellem Stand mit 0,41 Euro für AC-Laden, 0,46 Euro für DC-Laden bis 50 Kilowatt und 0,54 Euro für DC-Laden über 50 Kilowatt noch einmal günstiger ausfällt. Wer ohne Registrierung lädt, etwa per Kreditkarte direkt am Terminal, zahlt hingegen den höheren Ladesäulentarif von bis zu 0,79 Euro pro Kilowattstunde im Schnelllade-Bereich.

Einordnung in ein wachsendes Tarifsystem

Mit der Preissenkung positioniert Aral den Klassik-Tarif näher an den günstigeren Alternativen des eigenen Portfolios, ohne dessen Grundprinzip zu verändern: Eine Registrierung in der App oder über die Ladekarte bleibt Voraussetzung, eine monatliche Grundgebühr fällt dabei weiterhin nicht an. Damit bleibt der Klassik-Tarif vor allem für Nutzer:innen interessant, die unregelmäßig laden und auf eine feste monatliche Zahlung verzichten möchten.

Zusätzlich zu den Energiepreisen können an einzelnen Ladepunkten zeitbasierte Standzeitgebühren anfallen, sofern die Standzeit bestimmte Freiminuten überschreitet. Bei eigenen Ladepunkten von Aral pulse entfällt diese Gebühr jedoch, solange über die hauseigene App, Ladekarte, Kreditkarte oder per QR-Code bezahlt wird.

Quelle: Aral – Ladetarife und Bezahlmethoden (Stand 30.06.2026) / Aral – Pressemitteilung per Mail

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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