Volvo bereitet sich auf den vollelektrischen XC90 Recharge vor

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Sebastian Henßler
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  —  Lesedauer 2 min

Ab 2025 soll jeder zweite Volvo ein Elektroauto sein, so viel steht schon einmal fest. Verbrenner soll es demnach im Sortiment der Zukunft nicht mehr geben. Eine eigene Batteriezellenfertigung sei jedoch keine Option. Beim XC40 Recharge, als erstes rein elektrisches Fahrzeug von Volvo, als auch bei den folgenden Modellen wird man diese zukaufen. Für den XC90 Recharge, welcher ebenfalls als Elektroauto auf die Straße kommen soll, will man zumindest in den USA die Batteriezellen selbst zu Akkus zusammenbauen.

Volvo XC90 Recharge wird in USA gefertigt

Wie zu Beginn der Woche bekannt wurde, wird Volvo ein eigenes US-Batteriemontagewerk bauen, um eine Reihe von Elektrofahrzeugen auf den Markt zu bringen. Die Erweiterung des Werks ist Teil eines bereits angekündigten 600-Millionen-Dollar-Projekts, dass der schwedische Automobilhersteller in seinem Werk in Ridgeville, South Carolina, begonnen hat. Eine zweite Produktionslinie und die Volvo Car University seien ebenfalls darin eingeschlossen. Mit dem XC90 Crossover, wahrscheinlich als XC90 Recharge gebrandet, bringt das Automobilunternehmen ein weiteres E-Auto auf die Straße.

Als Basis dient das Werk in South Carolina, welches zum globalen Produktionszentrum für die dritte Generation des XC90-Flaggschiffs auserkoren wurde. Das E-Auto wird auf der nächsten Version von Volvos Scalable Product Architecture-Plattform, genannt SPA2, gebaut. Feststeht, dass der Bau des Batteriemontagewerks bis Ende 2021 abgeschlossen sein wird. Ab dann sollen die Mitarbeiter die Lithium-Ionen-Batteriepakete vor Ort zusammenstellen und testen. Durch die Montage der Pakete auf dem Campus hofft Volvo, die Versandkosten für den Transport der schweren Batterien zu reduzieren und dadurch Kosten zu sparen.

Volvos eigene Batteriefabrik soll CO2 reduzieren

Volvo setzt konsequent auf Elektrifizierung. Kurzfristig wird man vor allem Plug-In-Hybride massiv pushen und für mehr Attraktivität dieser Modelle am Markt sorgen. Im Jahr 2020 hat man sich auf die Fahne geschrieben 20 Prozent des Gesamtumsatzes durch Plug-In-Hybride zu erwirtschaften. Des Weiteren wird Volvo den CO2-Ausstoß innerhalb des Produktionsnetzwerks sowie des darüber hinausgehenden Geschäftsbetriebs und in der Lieferkette senken und auch durch Recycling und Wiederverwendung von Materialien zu einer Reduzierung beitragen. Im Detail haben wir dies in diesem Artikel betrachtet. Die Einsparung des Versands der schweren Batterien wird seinen Teil zur CO2-Reduzierung beitragen.

Quelle: Automotive News Europe – Volvo building U.S. battery assembly plant

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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