Ural Electric Prototype: E-Motorrad mit Beiwagen

Ural Electric Prototype: E-Motorrad mit Beiwagen
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Ural Electric

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Nicht nur amerikanische Klassiker finden elektrifiziert ihren Weg auf die Straße. Auch aus Russland kommt ein E-Motorrad mit Beiwagen auf die Straße: das Ural Electric Prototype. Hinsichtlich der Technik setzt das Unternehmen auf einen Antrieb von Zero Motorcycles. Der Z-Force 75-7 leistet 60 PS bei einem Drehmoment von 110 Nm.

Ural Electric Prototype bei voller Fahrt

Die rein elektrische Reichweite des E-Motorrads mit Beiwagen von Ural wird mit bis zu 165 Kilometer angegeben. Reicht vollkommen aus für einen längeren Tagesausflug. Die beiden im Beiwagen untergebrachten Batteriepakete (ZF13.0 und ZF6.5) kommen zusammen auf 19,5 kWh. Entwickelt wurde das E-Bike in Kooperation mit Zero Motorcycles. Das Motorrad selbst basiert auf der bestehenden cT-Plattform von Ural und nutzt einen Zero-Antriebsstrang samt Batterien, Motor, Steuerung und Elektronik.

Beim E-Motor setzt man auf den Typ Z-Force 45 kW der 110 Nm leistet. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Ural 140 km/h an, als „empfohlene Reisegeschwindigkeit“ 105 km/h. Die kleinen Details sind es, die neben den rein technischen Daten zu überzeugen wissen. So hat man die Ladebuchse unter einem Schraubverschluss auf der Tankattrappe untergebracht, die nach wie vor nach Ural aussieht.

„We always knew our sidecar is the perfect platform to build an electric motorcycle because it can offer what regular two-wheeled motorcycles don’t: passenger comfort, stability and safety, not to mention more space for batteries. Electric Ural is very easy to control, thanks to a low center of gravity and optimal weight distribution.“

Quelle: Heldth – Ural Electric Prototype – Ein weiterer Klassiker steht unter Strom

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Sebastian Henßler

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Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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