TotalEnergies will Batteriewechsel-Lösungen für E-Autos voranbringen

TotalEnergies will Batteriewechsel-Lösungen für E-Autos voranbringen
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Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 2 min

Das Mineralöl- und Tankstellenunternehmen TotalEnergies hat kürzlich mit INFRAMobility-Dianba, einem 2019 gegründetes Joint Venture zwischen deutschen Infrastrukturexperten und Aulton Dianba, einem chinesischen Unternehmen für schnelle Batteriewechsellösungen, ein Memorandum of Unterstanding unterschrieben und beabsichtigt damit, die Batteriewechseltechnik für Elektroautos voranzutreiben. Dafür will TotalEnergies noch einige weitere geeignete strategische Partner gewinnen.

Eine der Ambitionen von TotalEnergies ist es, die Mobilität der Zukunft mitzugestalten – und das auch schon in naher Zukunft. Dabei zeichnet es sich ab, dass die Elektromobilität eine bedeutende Rolle spielt und eine Lösung der Zukunft sein wird – vor allem, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Eine zunehmend bedeutende Rolle könnte hier die Batteriewechseltechnik liefern, so TotalEnergies in einer aktuellen Mitteilung. Mit der Möglichkeit, Elektroautos innerhalb nur weniger Minuten mit einer vollgeladenen Batterie auszustatten, könnte sich die Elektromobilität einer nochmals gewachsenen Nutzerschaft erfreuen. Durch diese Technologie werden außerdem Batterien durch langsames Wiederaufladen geschont und deren Lebensdauer verlängert – und für die E-Mobilisten entfällt die Wartezeit an der Ladestation.

Anders als in Deutschland ist in China diese Technologie bereits in einigen Teilen des Landes verbreitet. Im Zweiradbereich etwa arbeiten KTM, Honda und Yamaha an der gemeinsamen Entwicklung eines Standardakkus. Hersteller Aulton Dianba entwickelt ein typenoffenes Konzept, mit dem laut eigener Aussage bereits 14 chinesische Marken arbeiten. Der chinesische Mineralölkonzern Sinopec beabsichtigt, 30.000 Tankstellen mit den Stationen von Aulton Dianba auszurüsten.

Damit sich die E-Mobilität weiter ausbreiten kann, setzt sich auch TotalEnergies schon heute für eine bessere Ladeinfrastruktur ein und ist zu einem aktiven Errichter von Lademöglichkeiten gewachsen. Das Ziel ist, bis 2025 mehr als 150.000 Ladepunkte für Elektroautos zu betreiben, mit einem Schwerpunkt auf Großstädte und Ballungsgebiete, wie etwa Amsterdam, London, Paris, Antwerpen.

Quelle: TotalEnergies – Pressemitteilung vom 08.06.2022

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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