Tesla Model S und Model X kommen überarbeitet nach Europa/China

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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Tesla konnte Anfang August 2022 verkünden, dass das Tesla Model S und Model X Plaid nun offiziell in Europa eingeführt werden. Auf teslamag äußerte man sich dazu, dass die überarbeiteten Premium Model S und Model X noch vor Jahresende ausgeliefert werden sollen. Zumindest erreichte diese Information einige Besteller der E-Autos. Seit Anfang August wurden entsprechende Vorbestellungen angenommen.

Seitdem ist es möglich, dass das Model S und Model X Plaid offiziell bestellt werden können. Die Basisversionen Model S und Model X Dual Motor mit Allradantrieb werden 2023 erstmalig in Europa ausgeliefert. Können bis dahin noch vorbestellt werden. Mittlerweile mehren sich die Hinweise, dass auf dem Gelände der Tesla-Fabrik in Fremont Model S und Model X per Drohne gesichtet worden seien. Diese könnten laut Beobachtern in der Europa-Version daherkommen.

Ebenfalls gibt es entsprechende Hinweise in China auf einen Launch des Elektro-Duos von Tesla. Deutlichster Hinweis ist die Aufnahme auf die Liste der von der Kaufsteuer befreiten Fahrzeuge des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie (MIIT). Jeweils in der Long-Range- und der Plaid-Variante. Ebenfalls seien erste Model S Plaid erstmals in China gesichtet worden sein. In den USA ist der Refresh bereits erfolgt. Tesla begann schon im Juni 2021 (Model S) bzw. im Oktober 2021 (Model X) mit den ersten Auslieferungen an US-Kunden.

Mit der Bekanntgabe der Ergebnisse von Tesla für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2020 teilte das Unternehmen mit, dass das Tesla Model S und X neu aufgelegt werden. Dabei habe Tesla nicht nur das Tesla Model S sondern auch das Model X überarbeitet. Das Ergebnis waren die Plaid-Modelle. So sei Plaid, bei weitem, die substantiellste Überarbeitung die Model S und Model X seit ihren europäischen Markteinführungen 2013 respektive 2016 erfahren haben.

Für Europa hat sich die Markteinführung mehrfach verschoben. Die erste Auslieferung war für September 2021 angedacht, wurde dann immer wieder nach hinten geschoben. Kurz vor tatsächlicher Markteinführung scheinen nun auch die finalen Preise festzustehen. Das Model S Plaid soll in Europa mindestens 137.990 Euro kosten. Das Model X Plaid wird im Tesla-Konfigurator für mindestens 140.990 Euro geführt. Weitere Versionen des überarbeiteten Model S und Model X sollen im nächsten Jahr folgen.

Quelle: electrive.net – Europa und China: Tesla Model X und S kurz vor Lieferstart

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Tim:

Mmh falsch ein Tesla Model S kostet über 100T ein Model S Plaid mindestens 138T.. also teurer als die meisten etrons und außerdem das deutlich bessere und schnellere Auto! Das was du beschreibst trifft eher auf deutsche Hersteller zu. Tesla ist eben nicht nur teuer und wird von Rentnern gefahren sondern teuer, cool und wird von jüngeren wohlhabenden meist sehr sympathischen Menschen gefahren! Ciao ich habe fertig

Läubli:

Ich wirklich auch… aber es ist möglich. Tesla kann hier zwar tatsächlich nicht mehr viel „Schalter“ einsparen, aber es braucht bei kleineren Fz. viel weniger Rohstoffe, also weniger Substanz, da das Auto viel kleiner werden soll. Das kann man gut mit einem Komplettrad vergleichen, je kleiner, desto günstiger… das kann durchaus recht viel ausmachen. Danach spielt die Serienfertigung eine wichtige oder überhaupt die wichtigste Rolle, was den Preis und die Rendite betrifft. Diesbezüglich steht Tesla auch der größten Konkurrenz zwischenzeitlich in nichts mehr nach, die haben mächtig aufgeholt und sind absolut fähig, einen größten Ausstoß und entsprechenden Absatz zu erzielen.

MMM:

Ich bin ja mal gespannt, wie ein Model 2 aussieht, bei dem man gegenüber dem Model 3 nochmal die Hälfte einspart. Was wird man weglassen?
Da beinahe alle Bedienelemente eh nur noch als Button existieren, wird dort nicht mehr viel kommen.
Den günstigeren LFP-Akku hat das Model 3 auch schon, da kann man noch 10 kWh sparen. Aber sonst? Sitze? Federung? Geräuschdämmung (ok, das wird nix)? Welche Materialien, die man dort als „Premium“ versteht? Durch was wird das Kunstleder (im Marketing: „veganes Leder“) ersetzt? Klar, man wird noch was finden (müssen), aber in dem Umfang, und dann die Marge halten… aber lassen wir uns überraschen. Vorher kommen ja noch teurere Fahrzeuge, ein TM-2 vielleicht mal 2026.

Hiker:

Taycan und e-Tron spielen im Markt keine grosse Rolle. Es sind eher Aussenseiter mit veralteter Technik.

Hiker:

Vorsicht David! Wir merken uns Deine Worte von heute. Ich bin mir ziemlich sicher, in ein paar Monaten werde ich Dich mit Deinen heutigen Aussagen konfrontieren. Mal sehen wie Du Dich dann herauswinden wiillst wenn die Teslaaktie wieder gestiegen ist. Im übrigen, Topmanager kommen und gehen in jedem Unternehmen. Das ist vollkommen normal und sogar gewollt. Deshalb geht eine Firma noch lange nicht unter. Im Gegenteil, dadurch kommt frischer Wind und neue Ideen in ein Team. Das solltest Du eigentlich auch wissen. Ist ja bei VW genauso geschehen mit Herrn Diess, remember?

Smartino:

Warum musst du deine Steuererklärung mit Autos öffentlich machen? Was hast du davon?

Smartino:

Zum Vergleich:
VOW im März 21: 237 €
VOW heute: 130.21 €
UFF.

panib:

Ich denke nicht, dass es noch viele fehlgeleitete Menschen geben wird, die diese beiden Autos kaufen werden. Tesla hatte Erfolg, weil ihre Besitzer ihrer Mitwelt mittels dieser, qualitativ sehr mäßigen, aber bekannt teuren Gefährte mitteilen konnten, dass ihre Portokassen prall gefüllt sind. In ihrem Schlepp konnte Tesla später die halbwegs bezahlbaren M3 und MY in großer Zahl absetzen. Ich denke,
auch das wird nicht so bleiben, die Konkurrenz baut bessere Autos, auch wenn das Model Y jetzt deutlich mehr Fahrkomfort haben soll und man ihm so etwas wie eine Federung spendiert hat. Aber inzwischen gibt es in der Oberklasse Taycan und e-tron GT. „Tesla? Kann sich jeder leisten, meine Steuererklärung kann ich heute viel besser mit den beiden Autos öffentlich machen. Oder die Amis auch mit dem Lucid Air“ ;-).

Läubli:

Die Einen verlieren das Vertrauen, die Anderen werden darauf aufmerksam und kaufen günstige Aktien – so ist der Börsenmarkt, das ist ganz normal. Wenn eine Marke nur steigt, besteht das Risiko einer Blase (Tesla kann also keine Blase sein, contra zu dem wie du immer schreibst). Wenn jedoch die Börsenkurve lebt, bleibt es für alle Beteiligten interessant. Denn man weiß ja, dass es genauso schnell wieder in Richtung Norden gehen kann… die Allerwenigsten können das genau voraussehen, sonst würde ja der Börsenmarkt nicht spielen wie er immer spielt.
Oder – tiefe Kurse sind immer auch ein Ansporn auf gute Aussichten, wenn man da also bei Tesla jetzt hinschaut, wird es viele geben, die genau jetzt Tesla Aktion kaufen oder bald kaufen werden. Danach steigt der Kurs dann auch bald wieder – ist völlig normal. Oder wie steht es etwa mit den VW-Aktien? Seit 5 Jahren geht es im Schnitt tiefer und seit 2021 sinkt es einigermaßen rapide, aber immerhin gleichmäßig. Sogar Porsche sinkt seit 2021 schön gleichmäßig ab.
Jeder kann davon halten was er will, jeder hat eben eine andere Anlagestrategie und viele nicht zur gleichen Zeit Erfolg – das ist Börse, das ist Aktienmarkthandel live. So war es immer, so wird es immer sein, zumindest bis dann, wo wir uns alle nicht mehr um Geld und unsere Welt kümmern müssen.

David:

Die Aktie zeigt jedenfalls deutlich Richtung Süden und vor allen Dingen verlieren jetzt die stärksten Bullen langsam das Vertrauen. Morgen Stanley kann sich auch 150 $ als Kurs vorstellen. Zumal Musk selbst ausgerechnet in dieser Schwächephase noch weitere Aktienpakete an den Markt bringen muss, um Twitter kaufen zu können. Die Aktie war gestern kurz mit $198,59 unter 200 gefallen. Das dürfte in kurzer Zeit normal sein.

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