Tesla in China: Absatz rückläufig

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Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Die China Passenger Car Association (CPCA) hat aktuelle Daten zu den Verkaufszahlen von Tesla in China veröffentlicht. Demnach hat der US-amerikanische Elektroautobauer im September 74.073 in China produzierte Fahrzeuge verkauft, einschließlich Exporten. Dies entspricht einem Rückgang von 12 Prozent im Vergleich zu den 84.159 Einheiten im August und einem Rückgang von 11 Prozent gegenüber den 83.135 Einheiten im gleichen Monat des Vorjahres.

Betrachtet man das dritte Quartal, so wurden insgesamt 222.517 in China hergestellte Tesla-Elektroautos verkauft. Dies ist ein Anstieg von 18 Prozent im Jahresvergleich, jedoch ein Rückgang von 10 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal, wie Daten von CnEVPost zeigen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2023 verkaufte Tesla insgesamt 699.056 in China produzierte Fahrzeuge, was einem Anstieg von 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Das Tesla-Werk in Shanghai, das sowohl das Model 3 als auch das Model Y produziert, dient nicht nur der Versorgung des lokalen Marktes, sondern auch als Exportzentrum für den US-Elektroautohersteller. Global gesehen lieferte Tesla im dritten Quartal 435.059 E-Autos aus, was einem Anstieg von 27 Prozent im Jahresvergleich und einem Rückgang von 7 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal entspricht, wie Daten vom 2. Oktober zeigen.

51 Prozent der Tesla-Lieferungen im dritten Quartal stammten aus dem Shanghai-Werk. Dies ist ein Rückgang gegenüber den 53 Prozent im zweiten Quartal und den 54 Prozent im ersten Quartal. Der höchste Beitrag des Shanghai-Werks zu Teslas globalen Lieferungen wurde im ersten Quartal 2022 verzeichnet, als 182.174 in China hergestellte Tesla-Fahrzeuge verkauft wurden, was 58 Prozent von Teslas globalen Lieferungen entsprach.

Am 1. September startete Tesla den Vorverkauf des neuen Model 3 in China zu Preisen ab umgerechnet etwa 34.000 Euro. Zum Vergleich: Das zuvor in China erhältliche Model 3 startete bei 30.400 Euro. Das bedeutet, dass der Startpreis des neuen Model 3 im Vorverkauf in China um ca. 12 Prozent höher liegt als beim alten Modell. Der offizielle Verkaufsstart des neuen Model 3 in China steht noch aus, die Auslieferungen sollen jedoch in diesem Quartal beginnen.

Zudem führte Tesla am 1. Oktober das aktualisierte Model Y in China ein. Trotz kleinerer Updates an den Funktionen, um die Attraktivität des beliebten SUVs zu erhöhen, blieben die Preise unverändert. Insgesamt zeigt sich, dass Tesla in China weiterhin eine bedeutende Rolle spielt, obwohl die Verkaufszahlen in den letzten Monaten leicht rückläufig waren.

Quelle: CNEVPost – Tesla sells 74,073 China-made vehicles in Sept, down 12% from Aug

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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Läubli:

Also ein Teil dieses Beitrages von dir ist wieder mal wirklich schlecht, sorry. Du zitierst zum tausendsten Mal dasselbe, wo du in irgendeinem Thread gelesen hast – kopiere es doch das nächste Mal einfach hier hin und verlinke es. Dann hast du einen Kommentar in zwei Sekunden online, wo du auf Antworten hoffen kannst und deine budgetierten Anzahl Kommentare pro Tag noch schneller erreichst.

Ich schreibe dir eine Antwort, weil es eigentlich stimmt oder eben auch nicht, zumindest die erste Hälfte des Beitrages passt fast – aber das kennen wir ja schon alle und ich finde es eigentlich müssig, das immer wieder zu lesen. Aber du willst ja nur die Fans ärgern, verstehe… so weit so gut, das ist mir egal, schlaue Menschen können das, was wahr ist akzeptieren und sehen dies ein, ganz ohne billige, gesuchte Gegenargumente. Das dauernde Erwähnen deinerseits wirkt aber leider, trotz meinem Goodwill, billig.

Der letzte Teil „das will so mancher Kunde nicht“ interessiert eigentlich nicht, so lange Tesla solch gute Verkäufe ausweist, stöhrt das die entsprechenden Käufer wohl nicht, denn die wissen mittlerweile im Voraus, was sie bekommen und entscheiden sich anscheinend trotzdem dafür. Einbrüche kommen und gehen, bei Tesla sagt man dem Hype, der dauert noch an, bzw. erholt sich wieder. Aber leider nur bei Tesla, so ziemlich alle anderen BEV’s leiden gerade unter „ungeplantem“ Landeanflug. Solange die Zahlen entsprechend aussehen, ist Tesla durchaus beliebt und bereit durchzustarten, die machen einen Go around – trotz der Schwächen. Das kann man nicht wegdiskutieren und von VW leider nicht so zitieren, es wäre wie heisses Wasser auf Eis.

Glaube mir, wir werden es spätestens nach den 4 Quartalszahlen Ende Jahr deutlich sehen, wer da bei den Kunden viel Vertrauen hat, oder vor allem viel Interessen wecken konnte.

Marc:

Die Marktveränderungen in China bekommen alle Hersteller zu spüren. Tesla ist auf dem Weg dazu, eine ganz normale Marke zu werden. Der Hype ist vorbei. Dazu tragen sie entscheidend selber bei, indem sie im Softwarebereich seit Jahren eher Rückschritte als Fortschritte machen.

Aktuell gab es mal wieder in Europa eine User-Kampagne über die sozialen Medien, wo sich beschwert wurde über den aktuellen Entwicklungsstand. Einparken ist zum Beispiel überhaupt gar nicht mehr genau möglich, seit man ausschließlich kamerabasiert arbeitet. Der Fernlichtassistent ist kaum zu gebrauchen und die Schildererkennung ist auf einem sehr traurigen Niveau. Und wir reden hier vom ganz aktuellen Stand nach etlichen Online Updates. Die haben damit ihren Zauber auch verloren.

Am Ende kann man es offenbar nicht mit Kameras alleine machen und alle anderen Hersteller machen das ja auch nicht. Aber Tesla will mal wieder mit dem Kopf durch die Wand und der Kunde muss das ausbaden. Das will so mancher Kunde nicht.

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