Wer sich für einen elektrischen Kleinwagen interessiert, findet beim Nissan Micra ab sofort niedrigere Preise vor. Je nach Ausstattungslinie senkt der Automobilhersteller den Listenpreis um bis zu 1710 Euro und setzt den Einstieg künftig bei 26.290 Euro an. Parallel dazu wächst die Reichweite nach WLTP, während ausgewählte Varianten zusätzliche Komfortdetails erhalten.
Die neue Preisstruktur gilt für sämtliche Ausstattungsvarianten des Kleinwagens. Für die Basisversion Engage mit 40-kWh-Batterie und einem 90 kW (122 PS) starken Elektromotor werden nun 26.290 Euro fällig. Mit demselben Akku kostet die Linie Advance 28.290 Euro, also 2000 Euro mehr. In Kombination mit der 52-kWh-Batterie und 110 kW (150 PS) verlangt Nissan für den Advance 31.290 Euro, während das Topmodell Evolve, das ausschließlich mit dem größeren Energiespeicher angeboten wird, bei 33.190 Euro liegt. Innerhalb der Linie Advance beträgt der Aufpreis für den größeren Akku somit 3000 Euro, für den Schritt hinauf zum Evolve kommen weitere 1900 Euro hinzu.
Bereits in der Basisausstattung enthalten ist die Notruffunktion “eCall 4G”. Bei einem schweren Unfall setzt das System automatisch einen Notruf über das 4G-Mobilfunknetz ab und übermittelt dabei wichtige Daten zum Auto. Hintergrund der Umstellung sind die Anforderungen der GSR2-C-Verordnung, die Nissan mit dieser Änderung umsetzt. Hinzu kommt eine neue Bestelloption: Ganzjahresreifen lassen sich ab sofort für 350 Euro inklusive Mehrwertsteuer direkt beim Kauf mitordern. Damit kann die Bereifung bereits im Rahmen der Konfiguration berücksichtigt werden.
Mehr Wohlfühlfaktor für vorne und hinten
Auch technisch hat Nissan den Kleinwagen überarbeitet, wobei die Detailänderungen vor allem an der Karosserie ansetzen. Neue Außenspiegel mit optimierter Aerodynamik sowie überarbeitete Verkleidungen an Unterboden und Kofferraum senken den Luftwiderstand. Gleichzeitig soll es im Innenraum dadurch ruhiger zugehen, der Hersteller spricht von einem höheren Geräuschkomfort. Die Maßnahmen verfolgen somit zwei Ziele zugleich: mehr Effizienz auf der Straße und weniger Störgeräusche für die Insassen.
Spürbar wird der geringere Luftwiderstand vor allem bei der Reichweite, die bei beiden Batterievarianten steigt. Mit der 40-kWh-Batterie kommt der Micra nach WLTP nun auf bis zu 325 Kilometer, bislang waren es 317 Kilometer. Die Variante mit 52 kWh legt von 416 auf 427 Kilometer zu. Unterm Strich ergibt sich ein Zuwachs von acht beziehungsweise elf Kilometern, den Nissan auf die aerodynamischen Anpassungen zurückführt.
Im Innenraum hat Nissan ebenfalls nachgelegt, allerdings gilt nicht jede Neuerung für alle Varianten. Ab der Ausstattungslinie Advance gehört eine überarbeitete Ladeschale für das Smartphone zum Lieferumfang, Käufer:innen der Basisversion Engage bleiben hier außen vor. Eine optimierte Belüftung und Magnetring-Technologie sollen dafür sorgen, dass das Telefon zügig lädt und sich dabei nicht übermäßig erwärmt.
Ein weiteres Detail betrifft die Beleuchtung. Künftig erhellt eine neue LED-Innenraumbeleuchtung nicht nur die vorderen Plätze, sondern auch den Bereich der Rückbank, wodurch laut Hersteller ein angenehmes Ambiente entstehen soll. Davon profitieren nun also auch die Mitreisenden im Fond.
Quelle: Nissan – Pressemitteilung








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