Mit dem dritten Lauf setzt die ABB FIA Formel E Weltmeisterschaft ihre aktuelle Saison in den USA fort. Am 31. Januar trifft sich das Fahrerfeld in Florida, wo das Rennen auf dem Miami International Autodrome rund um das Hard Rock Stadium ausgetragen wird. Damit nutzt die vollelektrische Rennserie erneut ein Areal, das auch aus dem Formel-1-Kalender bekannt ist, allerdings mit einer eigens angepassten Streckenführung. Die Rückkehr nach Miami unterstreicht die strategische Bedeutung des US-Markts, wie die Rennserie mitteilt.
Sportlich steht der dritte Lauf im Zeichen einer engen Ausgangslage. Nach dem Rennen in Mexiko-City führt der Neuseeländer Nick Cassidy die Gesamtwertung an. Sein Sieg beim zweiten Saisonstopp verschaffte ihm einen kleinen Vorsprung. Direkt dahinter lauert der Brite Jake Dennis, gefolgt vom amtierenden Champion Oliver Rowland. Das Titelrennen ist damit früh in der Saison offen, zumal sich die Abstände zwischen den Spitzenplätzen in einem Bereich bewegen, der bereits durch einzelne Rennsituationen verschoben werden kann.
Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick erneut auf Pascal Wehrlein. Der Porsche-Pilot reist als Vierter der Gesamtwertung nach Florida und verbindet mit dem Austragungsort positive Erinnerungen. In der vergangenen Saison gewann der 31-Jährige das Rennen in Miami und legte damit einen wichtigen Grundstein für seine damalige Punkteausbeute. An diese Leistung möchte er anknüpfen, um den Rückstand auf die Spitze zu verkürzen. Auch für das Werksteam von Porsche verlief das Rennen im Vorjahr erfolgreich, denn neben Wehrlein erreichte António Félix da Costa als Dritter das Podium. Der Portugiese trug damit zu einem starken Gesamtergebnis bei, das die Wettbewerbsfähigkeit des Pakets unterstrich.
Weitere Akzente aus deutschsprachiger Perspektive setzt Maximilian Günther. Der Oberstdorfer liegt derzeit auf Rang acht und zählt zu den Fahrern, die mit einem guten Resultat in Miami mehrere Positionen gutmachen könnten. Sein Team DS Penske hat in der Vergangenheit gezeigt, dass es auf anspruchsvollen Stadtkursen konkurrenzfähig agieren kann, was dem Rennen zusätzliche Spannung verleiht.
Die Strecke selbst verspricht abwechslungsreiche Rennverläufe. Auf 2,32 Kilometern Länge verteilen sich 14 Kurven, die sowohl enge Passagen als auch schnellere Abschnitte umfassen. Der Großraum Miami mit mehr als sechs Millionen Einwohnern bildet dabei den urbanen Hintergrund, während das tropische Klima zusätzliche Anforderungen an Fahrer und Technik stellt. Hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit können die Energienutzung ebenso beeinflussen wie die körperliche Belastung im Cockpit. Der Free-TV-Partner DF1 überträgt das Qualifying ab 15:40 Uhr sowie das Rennen ab 20:05 Uhr live.
Quelle: ABB FIA Formula E World Championship – Per Mail








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