Citroën Racing mischt auf Anhieb die Formel E auf

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Michael Neißendorfer
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  —  Lesedauer 3 min

Einen äußerst gelungenen Einstand in der Formel E feiert derzeit das Team von Citroën Racing: Der französische Hersteller sicherte sich vor ausverkauftem Haus auf dem legendären Autódromo Hermanos Rodríguez in Mexiko-Stadt im erst zweiten Saisonrennen seinen ersten Sieg in der rein elektrischen Königsklasse.

Nick Cassidy zeigte dabei eine beeindruckende Aufholjagd von Startplatz 13 bis zum Sieg und demonstrierte dabei jene Geduld, Präzision und Rennintelligenz, die zu seinen Markenzeichen geworden sind. Mit perfektem Energiemanagement und sauberen Überholmanövern kämpfte sich Cassidy aus dem Mittelfeld innerhalb der letzten Runden an die Spitze des Feldes. Seine Fahrt auf den obersten Podestplatz begeisterte die mexikanischen Fans und unterstrich eindrucksvoll die Wettbewerbsfähigkeit des Citroën-Racing-Pakets.

Der Mexico City E-Prix zählt wegen seiner einzigartigen Atmosphäre zweifellos zu den Höhepunkten im Kalender der Formel-E-Weltmeisterschaft. Tausende Fans auf den Tribünen des auch aus der Formel 1 bekannten Autódromo Hermanos Rodríguez bereiteten den Teams und ihren Piloten einen unvergleichlichen Empfang. Die Weltmeisterschaft der elektrisch angetriebenen Rennwagen nutzt eine auf 2,6 Kilometer verkürzte Variante des Grand-Prix-Kurses, ein spektakulärer, an ein Baseball-Stadion erinnernder Abschnitt ist der wohl bekannteste Teil davon.

„Das ist unglaublich! Vor diesen fantastischen Fans, diese Atmosphäre ist in der Formula E einfach einzigartig. Hier mit Citroën zu gewinnen, ist ein Traumstart. Ich bin überglücklich für mein Team und dankbar dafür, dass man an mich geglaubt und mich in dieses Projekt geholt hat. Ich glaube, es liegen richtig gute Zeiten vor uns – was für ein Moment“, freute sich Cassidy nach dem Rennen.

Citroën

Bis zu letzten Meter sei er sich nicht sicher gewesen, ob er den Sieg heimfahren kann, am Ende sausten die ersten 14 Fahrer des Klassements innerhalb von nur zehn Sekunden über die Ziellinie. Cassidy selbst wäre von Startplatz 13 aus auch schon mit Platz vier zufrieden gewesen. „Über Funk hieß es eher: ‚Lasst uns ein gutes Ergebnis absichern.‘ Aber mein Ingenieur hat immer die richtigen Entscheidungen getroffen. Dieser Sieg gehört ihm genauso wie mir und dem ganzen Team“, so der Rennfahrer.

Über das gesamte Rennwochenende hinweg sammelte Citroën Racing insgesamt 29 Meisterschaftspunkte, womit das Team nach zwei Saisonläufen nun bei 44 Punkten steht. Citroën Racing steht nun sowohl in der Team- als auch in der Fahrerwertung an der Spitze der FIA ABB Formula E World Championship – ein bemerkenswerter Auftakt für die erste Saison unter dem Citroën-Banner. Gleichzeitig übernimmt Stellantis mit 62 Punkten die Führung in der Herstellerwertung.

Der Sieg baut auf dem starken Saisonauftakt in São Paulo auf, wo Cassidy beim Auftaktrennen im Dezember den dritten Platz belegte. Mit einem Podium in Runde 1 und einem Sieg in Runde 2 verlässt Citroën Racing Mexiko als das formstärkste Team der noch jungen Saison 12.

Zusätzlich untermauert wurde der Teamerfolg durch Jean-Éric Vergne, der ebenfalls eine entschlossene und dynamische Aufholjagd zeigte. Der Franzose startete von Position 18 und kämpfte sich bis auf einen starken achten Platz nach vorne. Damit sicherte er wertvolle Meisterschaftspunkte und unterstrich die Stärke und Tiefe des Fahrerduos. Nun richtet Citroën Racing den Fokus auf den nächsten Lauf der Meisterschaft – mit wachsendem Momentum für eine Saison 12, die Spannung verspricht.

Quelle: Citroën – Pressemitteilung vom 12.01.2026

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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