Hyundai Staria Cargo Elektro startet ab 48.315 Euro

Hyundai Staria Cargo Elektro startet ab 48.315 Euro
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Daniel Krenzer
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  —  Lesedauer 3 min

Der südkoreanische Automobilhersteller Hyundai steigt in Deutschland wieder in das Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen ein. Mit dem neuen Staria Cargo Elektro ist ab sofort ein vollelektrischer Transporter bestellbar, der technisch eng mit dem jüngst gestarteten elektrischen Familien-Van verwandt ist. Der Netto-Listenpreis beginnt bei 48.315 Euro, entspricht also ziemlich genau dem Brutto-Preis des Vans.

Eine der Besonderheiten ist die aus Hyundais Elektro-Pkw bekannte 800-Volt-Architektur. Damit soll der Staria Cargo Elektro unter optimalen Bedingungen seine 84 kWh große Batterie in rund 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden. Nach 15 Minuten an einer ausreichend leistungsfähigen Schnellladesäule sollen bis zu 280 Kilometer zusätzliche Reichweite zur Verfügung stehen. Insgesamt nennt Hyundai bis zu 450 Kilometer nach WLTP.

Angetrieben wird der Transporter von einem Elektromotor mit 160 kW (218 PS) und 350 Nm Drehmoment. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 184 km/h. Gerade für Gewerbekunden, die auch längere Strecken zurücklegen, dürfte neben der Reichweite vor allem die kurze Ladezeit interessant sein.

Platz für drei Europaletten

Der als N1-Nutzfahrzeug homologierte Staria bietet drei Sitzplätze und kann laut Hyundai bis zu drei Europaletten aufnehmen. Die maximale Nutzlast beträgt 1102 Kilogramm, die Anhängelast bis zu 2000 Kilogramm. Beidseitige Schiebetüren, eine niedrige Ladekante und ein rutschhemmender Ladeboden sollen den Arbeitsalltag erleichtern.

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Optional lässt sich zudem die vom Konzern bekannte Vehicle-to-Load-Funktion (V2L) bestellen. Über eine 230-Volt-Steckdose können dann beispielsweise Werkzeuge oder andere elektrische Geräte direkt aus der Fahrzeugbatterie versorgt werden. Das entsprechende Paket kostet 460 Euro netto.

Beim Cockpit orientiert sich der Cargo deutlich stärker an einem Pkw als an einem klassischen Arbeitstransporter. Serienmäßig gibt es unter anderem zwei 12,3-Zoll-Bildschirme, Over-the-Air-Updates, kabelloses Apple CarPlay und Android Auto sowie Wärmepumpe und Batterieheizung. Auch zahlreiche Assistenzsysteme gehören bereits zum Serienumfang.

Staria gibt es nun auch als Familien-Van elektrisch

Erst Anfang September hatte Hyundai die Bestellbücher für die Pkw-Version des Staria Elektro geöffnet. Der Familien-Van ist mit sieben oder neun Sitzen ab 57.450 Euro (brutto) erhältlich, schafft bis zu 430 Kilometer Reichweite und nutzt ebenfalls die 84-kWh-Batterie samt 800-Volt-Technik. Damit deckt Hyundai mit derselben technischen Basis nun sowohl private als auch gewerbliche Anwendungen ab.

Innerhalb des Hyundai-Kia-Konzerns trifft der Staria Cargo dabei auf durchaus starke Konkurrenz aus dem eigenen Haus. Der Kia PV5 Cargo wurde von Beginn an als elektrisches Nutzfahrzeug entwickelt, bietet bis zu 416 Kilometer WLTP-Reichweite und ist deutlich günstiger positioniert. Mit dem auf der IAA Transportation vorgestellten PV7 folgt ab der zweiten Jahreshälfte 2027 zudem ein größeres Schwestermodell mit 800-Volt-Technik und bis zu acht Kubikmetern Ladevolumen.

Auch außerhalb des Konzerns wächst das Angebot elektrischer Transporter stetig. Modelle wie VW ID. Buzz Cargo, Ford E-Transit Custom oder die elektrischen Transporter von Stellantis und Renault buhlen bereits um Gewerbekunden. Der Staria Cargo hebt sich dabei vor allem mit seiner Kombination aus hoher Reichweite, zwei Tonnen Anhängelast und sehr schnellen Ladezeiten hervor. Seine Messepremiere soll der neue Elektrotransporter auf dem Pariser Autosalon feiern. Dort will Hyundai zugleich näher erläutern, welche Rolle leichte elektrische Nutzfahrzeuge künftig in der europäischen Strategie der Marke spielen sollen.

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Quelle: Hyundai – Pressemitteilung vom 18. September 2026

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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