GM und SAIC verlängern Joint Venture in China um 20 Jahre

GM und SAIC verlängern Joint Venture in China um 20 Jahre
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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 2 min

General Motors und SAIC Motor haben eine 20-jährige Verlängerung ihrer Joint-Venture-Partnerschaft bis 2047 bekanntgegeben und bekräftigen damit ihr Engagement für gemeinsames Wachstum auf dem weltweit größten Automobilmarkt China. Der erneuerte Vertrag markiere ein neues Kapitel für SAIC-GM, das seit 1997 eine führende Kraft in Chinas Automobilindustrie sei, und positioniere das Joint Venture so, dass es die technologische Transformation beschleunigen, neue Wachstumsmöglichkeiten erkunden und nachhaltige Rentabilität erzielen könne, so GM in seiner Mitteilung.

„Das Abkommen spiegelt unser gemeinsames Vertrauen in SAIC-GM und sein langfristiges Wachstumspotenzial wider“, sagte John Roth, Senior Vice President von GM und Präsident von GM China. „Wir sind dem starken Erfolg auf dem chinesischen Markt verpflichtet und sehen große Chancen, um auf ausgewählten internationalen Märkten konkurrenzfähig zu sein: Nahost, Afrika, Südamerika, Mexiko und Asien-Pazifik.“

Mit der Produktion von mehr als 20 Millionen Fahrzeugen und früh etablierten Kapazitäten in der End-to-End-Fahrzeugentwicklung kann SAIC-GM auf seinen Erfolgen aufbauen und verfügt über ein wachsendes Portfolio von lokal definierten und entwickelten Produkten. Dies soll dem Unternehmen einen besonderen Wettbewerbsvorteil unter Joint Ventures bei der schnellen Reaktion auf die schnell steigende Nachfrage chinesischer Verbraucher verschaffen.

Da Chinas Automobilmarkt sich zunehmend auf Elektroautos fokussiert, werde SAIC-GM bis 2030 mindestens 30 neue Energiefahrzeuge (NEVs, dazu gehören vor allem reine E-Autos und Plug-in-Hybride) einführen und weitere in China entwickelte Technologien für den chinesischen Markt bereitstellen. Das Joint Venture will seinen Fokus in China insbesondere auf die Marken Buick und Cadillac schärfen.

Große Hoffnungen legt das Joint Venture auf Buicks Premium-NEV-Sub-Marke Electra, die 2025 eingeführt wurde, und die zugrunde liegende Xiao Yao Super-Architektur – die erste ihrer Art unter Leitung eines chinesischen Teams. Innerhalb eines Jahres nach dem Start hat sich die wachsende Electra-Produktpalette über Limousinen-, SUV- und MPV-Segmente erweitert und bietet Wahlmöglichkeiten zwischen batterieelektrischen E-Autos, Plug-in-Hybriden und Elektroautos mit Range-Extender. Das meistverkaufte Modell E7 erreichte in seinem ersten Monat auf dem Markt mehr als 10.000 Einheiten – das schnellste Tempo unter NEVs von Joint Ventures in China, so GM.

Der Buick Electra E7 soll SAIC-GM auch Wachstumsmöglichkeiten über China hinaus ermöglichen. Mit chinesischer Innovation und Geschwindigkeit will SAIC-GM in ausgewählte globale Märkte expandieren, wobei der E7 im Oktober das erste Modell sein werde, das ins Ausland exportiert wird.

Quelle: GM – Pressemitteilung

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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