GLS stellt in Hamburg emissionsfrei zu und spart 33 Tonnen CO2/Jahr

GLS stellt in Hamburg emissionsfrei zu und spart 33 Tonnen CO2/Jahr
Copyright:

GLS / Mercedes-Benz

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Nach Düsseldorf und Mannheim geht GLS einen weiteren Schritt in puncto nachhaltiger Belieferung. Für Hamburg hat der Paketdienstleister acht fabrikneue e-Sprinter von Mercedes-Benz übernommen. Diese kommen künftig mit vier eBikes zum Einsatz, um die emissionsfreie Belieferung der Innenstadt zu ermöglichen. Sie starten ihre Touren direkt ab dem GLS-Depot in Hamburg-Billbrook. Damit können im Jahr rund 25 Tonnen CO2 eingespart werden.

Um die E-Autos entsprechend für die nächsten Fahrten zu laden hat GLS auf dem Depotgelände mehrere Schnellladesäulen installiert, mit denen die Fahrzeuge innerhalb von zwei Stunden geladen werden können. Die Reichweite der Akkus ist für die tägliche Fahrstrecke der Zustelltouren ausreichend. „Aus dem Einsatz der Fahrzeuge unter realistischen Alltagsbedingungen in der Paketdienstleistung gewinnen wir im Austausch mit den Logistikunternehmen wertvolle Hinweise, wie wir den eSprinter weiter optimieren können“, so Benjamin Kaehler, Leiter eDrive@Vans bei Mercedes-Benz Vans.

Schon einige Wochen länger hat GLS vier Lastenfahrräder in der Innenstadt im Einsatz, diese ersten zwei konventionelle Diesel-Transporter. Die eBikes haben zusätzlich den Vorteil, dass sie im Stau besser vorankommen und leichter Stellplätze finden, was dem allgemeinen Verkehrsfluss zugutekommt. Auch Anwohner und Empfänger reagieren durchweg positiv auf die Fahrrad-Zustellung. Je nach Paketmenge und -größe werden morgens pro Fahrrad ein bis zwei Container bepackt. Ist der erste Container leer, tauscht der Fahrer ihn einfach aus und stellt dann weiter zu.

Die Akkus werden am Start- und Umschlagpunkt, nahe des Zustellgebiets im Stadtteil Hamm, auf einem Gelände des GLS-Tochterunternehmens DER KURIER geladen. Über Nacht erreichen die Akkus die Kapazität welche für einen Arbeitstag reicht. Die eBikes erlauben eine CO2-Einsparung von jährlich rund acht Tonnen. Zusammen mit den Einsparungen durch die e-Sprinter reduziert sich der CO2-Ausstoß um jährlich insgesamt rund 33 Tonnen.

Quelle: GLS – Pressemitteilung vom 19. Mai 2020

worthy pixel img

Dir gefällt Elektroauto-News?

Mache uns zu deiner bevorzugten Quelle bei Google. Dadurch werden dir unsere neuesten Artikel und Testberichte in deiner Google-Suche häufiger angezeigt.

Google Preferred Badge - Elektroauto-News
Kostenlos & jederzeit in deinen Google-Einstellungen änderbar.
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Automobilindustrie

Europa braucht mehr Mut, nicht mehr Verbrenner

Europa braucht mehr Mut, nicht mehr Verbrenner

Daniel Krenzer  —  

Wegen vermeintlichen Wählerwillens klammern sich politische Kräfte zunehmend an den Verbrenner. Doch das läutet den Tod der europäischen Automobilindustrie ein.

EU riskiert 34 Batteriefabriken durch Lockerung des Verbrenner-Aus

EU riskiert 34 Batteriefabriken durch Lockerung des Verbrenner-Aus

Daniel Krenzer  —  

T&E warnt: Weicht die EU das Verbrenner-Aus weiter auf, könnten 34 Batteriefabriken in Northvolt-Größe verloren gehen – ein Milliardendesaster.

Chinesische Hersteller als Retter deutscher Autofabriken?

Chinesische Hersteller als Retter deutscher Autofabriken?

Wolfgang Gomoll  —  

Allein der Gedanke, chinesische Autos in deutschen Werken zu produzieren, schlägt derzeit hohe Wellen. Allerdings überwiegen die Chancen den Risiken.

Kommentar: VDA-Alarm – legitime Sorge, fragwürdige Forderung

Kommentar: VDA-Alarm – legitime Sorge, fragwürdige Forderung

Sebastian Henßler  —  

Der VDA warnt vor 125.000 Jobverlusten und fordert Technologieoffenheit. Aber Europa und China kaufen E-Autos – wer profitiert dann von Verbrenner-Ausnahmen?

VDA: Technologieoffenheit könnte 50.000 Jobs retten

VDA: Technologieoffenheit könnte 50.000 Jobs retten

Sebastian Henßler  —  

Der VDA erwartet bis 2035 den Verlust von 225.000 Autojobs – 35.000 mehr als bisher. Neue Stellen entstehen zunehmend im Ausland statt in Deutschland.

200 Milliarden Euro: Europas Wette auf das E-Auto

200 Milliarden Euro: Europas Wette auf das E-Auto

Sebastian Henßler  —  

Europas Länder haben fast 200 Milliarden Euro in Elektromobilität investiert – mit dem klaren Ziel, die Abhängigkeit von China bei Batterien zu verringern.

EVP setzt sich in EU für Zukunft des Verbrenners ein

EVP setzt sich in EU für Zukunft des Verbrenners ein

Daniel Krenzer  —  

Die konservativen politischen Kräfte setzen sich für weitere Lockerungen für Verbrenner sowie die dauerhafte Anerkennung von E-Fuels aus.