Der Automobilhersteller Fiat hat die beiden neuen Familien-SUV Grizzly und Grizzly Fastback erstmals weitgehend ungetarnt gezeigt. Die Enthüllung fällt mit dem 127-jährigen Bestehen der italienischen Marke zusammen. Beide Modelle sollen noch 2026 auf den Markt kommen und neben Verbrennern und Hybriden auch mit rein elektrischem Antrieb angeboten werden.
Mit dem Duo baut die italienische Stellantis-Marke ihre zuletzt mit dem Grande Panda gestartete Modelloffensive weiter aus. Grizzly und Grizzly Fastback basieren auf einer gemeinsamen globalen Mischplattform, richten sich mit ihren unterschiedlichen Karosserieformen aber an verschiedene Kundengruppen. Während der klassische Grizzly möglichst viel Platz und Alltagstauglichkeit bieten soll, setzt die Fastback-Variante auf eine flachere Dachlinie und einen dynamischeren Auftritt.
Der reguläre Fiat Grizzly ist 4,40 Meter lang und tritt als vergleichsweise klassisch gezeichnetes Kompakt-SUV an. Auffällig sind die kantige Karosserie, die horizontal angeordneten Leuchten sowie die stark gegliederte Front. Der Innenraum soll vor allem Familien ausreichend Platz und Flexibilität bieten.
Bis zu 106 kW Leistung
Der Grizzly Fastback misst hingegen mehr als 4,50 Meter. Trotz der nach hinten abfallenden Dachlinie verspricht Fiat einen großzügigen Innenraum und ein Kofferraumvolumen von 600 Litern. Damit soll das Modell die Optik eines SUV-Coupés mit einem weiterhin hohen praktischen Nutzwert verbinden. Bei der ersten Ankündigung hatte Fiat beide Fahrzeuge noch etwas knapper beschrieben und vor allem die unterschiedliche Dach- und Heckgestaltung hervorgehoben.
Bei den Antrieben verfolgt Fiat einen technologieoffenen Ansatz. Je nach Markt sollen Benziner, Mildhybride und rein elektrische Varianten erhältlich sein. Genannt werden Leistungen von bis zu 145 PS (106 kW) sowie Schalt- und Automatikgetriebe. Welche Leistung sich konkret auf welche Antriebsart bezieht, lässt Fiat bislang allerdings offen.
Auch zu den Elektroautos liegen weiterhin keine näheren technischen Angaben vor. Informationen zur Batteriegröße, Reichweite oder Ladeleistung nennt der Automobilhersteller noch nicht. Damit bleibt ebenso offen, wie deutlich sich die beiden Stromer technisch von den elektrischen Schwestermodellen innerhalb des Stellantis-Konzerns unterscheiden werden.
Nur Hybrid eindeutig erkennbar
Bemerkenswert ist zudem die Auswahl der veröffentlichten Aufnahmen: Eindeutig identifizieren lässt sich darauf lediglich eine Hybridversion. Der goldfarbene Grizzly Fastback trägt am Heck einen entsprechenden Hybrid-Schriftzug. Beim blauen Grizzly fehlt hingegen ein klar erkennbarer Hinweis auf die Antriebsart. Ob Fiat auf den Bildern bereits eine Elektroversion zeigt, lässt sich somit nicht zweifelsfrei feststellen. Beide Modelle sollen in sieben Karosseriefarben angeboten werden und Technologien erhalten, die den Familienalltag erleichtern. Konkrete Angaben zur Ausstattung oder zu den Preisen macht Fiat ebenfalls noch nicht.
Ihren ersten öffentlichen Auftritt sollen Grizzly und Grizzly Fastback im Oktober auf dem Pariser Autosalon absolvieren. Die Markteinführung ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Neben Europa sind der Nahe Osten, Afrika und Südamerika als wichtige Absatzregionen geplant.
Mit den beiden Modellen greift Fiat im stark umkämpften C-SUV-Segment an. Gerade für die Elektroversionen wird entscheidend sein, ob es der Marke gelingt, ihrem eigenen Anspruch einer zugänglichen und erschwinglichen Familienmobilität auch bei Reichweite, Ladeleistung und Preis gerecht zu werden.

Quelle: Stellantis – Pressemitteilung vom 11. Juli 2026









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